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Buchrezensionen und Buchkritiken

Mittlerweile gibt es eine solche Vielfalt an Büchern, die man als Einzelner kaum noch zu überschauen vermag. Fast täglich erscheinen neue Bücher zu denen Rezensionen und Kritiken gleich mitgeliefert werden. Ich stehe dann häufig vor dem Dilemma, nicht zu wissen, welches Buch ich als Nächstes lesen soll. Denn zu den Buchrezensionen in Zeitschriften und auf diversen Internetseiten gesellen sich noch Hinweise und Tipps von Freunden und Bekannten. Leider ist es jedoch vielfach so, dass diese Meinungen zu den Büchern nicht sehr aussagekräftig sind. Es ist mir schon vorgekommen, dass ein Buch zwar mit einer hervorragenden Rezension aufwarten konnte, ich das Buch aber recht langweilig fand. Ich habe mich daher entschlossen, zu den Büchern, die ich selbst gelesen habe, meine persönliche Buchkritik kundzutun.

Vielleicht finden Sie ja als Leser eine der eingestellten Buchrezensionen als zutreffend. Wenn ja, dann schauen Sie doch mal weiter, möglicherweise finden sie ja noch weitere Empfehlungen zu interessanten Büchern.

Gesagt sei an dieser Stelle noch, dass alle eingestellten Buchrezensionen meine persönliche Meinung widerspiegeln. Ich habe eine Vorliebe für Bücher, die sich flüssig lesen lassen und nicht zu sehr auf Wortgewandtheit bauen. Witz und Spannung darf auch in einem Buch vorkommen, wenngleich das nicht gleichzeitig sein muss. Ein Buch, bei dem sich ein Satz über mehrere Abschnitte windet, mag zwar literarisch bemerkenswert sein, ob es sich allerdings gut lesen läßt, ist eine ganz andere Frage.

Nun aber genug der Vorrede, beginnen wir mit den Buchkritiken.


Der Übergang

von: Justin Cronin

Der ÜbergangIrgendwie kommen einem verschiedene Elemente des Buches schon bekannt vor. In "i am legend" terrorisieren lichtscheue Mutanten die isolierte Insel Manhatten. In "28 Days later" ist auch ein Virus an den Mutationen schuld. Und im Film "Priest" sind ebenfalls Vampire unterwegs. Wirklich neu ist die Idee des Romans also nicht, aber das ist nicht weiter tragisch. 
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8 Punkte von 10

Die Astronauten

von: Stanislaw Lem

Die AstronautenEs ist schon erstaunlich. Der Roman ist 1950 entstanden, also deutlich vor der ersten Mondlandung. Dennoch wirkt er an keiner Stelle altbacken oder gar antiquiert. Lem hat der realen Vorfall des Meteoriteneinschlags von Tunguska am 30.06.1908 zum Anlass genommen, daraus den Roman zu entwickeln. Im Roman schreiben wir das Jahr 2003, in dem die Rakete "Kosmokrator" ihren Weg zur Venus antritt. 
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7 Punkte von 10

Transfer

von: Stanislaw Lem

TransferAuch in diesem Roman greift Lem wieder das Thema einer schwierigen Kontaktaufnahme auf. Diesmal allerdings sind es Menschen aus unserer Mitte, die plötzlich mit einer gewandelten Gesellschaft konfrontiert werden. So ist durch die Entdeckung der so genannten Betriesierung alle Agression unterdrückt worden. Es gibt keine Morde mehr, keine Kriege und auch sonst keine gefährlichen Aktionen mehr. 
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7 Punkte von 10

Fiasko

von: Stanislaw Lem

FiaskoMan merkt dem Buch nicht an, das es schon in den 1980er Jahren geschrieben wurde. Manche Kleinigkeiten sind mittlerweile keine Fiktion mehr, sondern Realität. Dies schadet der Spannung und der Aussage allerding keinen Deut. Aber offenbar geht es Lem auch gar nicht darum, einfach nur einen Science-Fiction Roman zu schreiben. Er, und das kenne ich aus anderen Büchern bereits, macht sich Gedanken darüber, ob die Menschen denn überhaupt in der Lage sind, eine fremde Intelligenz zu erkennen; geschweige denn mit dieser zu Reden. 
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8 Punkte von 10

Irrsinn

von: Dean Koontz

IrrsinnTja, was kann ich dazu sagen. Ich habe das Buch in recht kurzer Zeit geradezu weggelesen. In Neudeutsch würde man dies wohl als einen Pageturner bezeichnen, da man immer wieder wissen will, wie es weitergeht und wer dieser Idiot ist, der dem armen Billy das Leben zur Hölle macht. Als wäre die Figur nicht schon gestraft genug, liegt zusätzlich noch seine Frau seit einigen Jahren im Koma mit kaum einer Hoffnung auf Heilung. 
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8 Punkte von 10