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Rezension zum Buch:
Otherland
Stadt der goldenen Schatten

Autor: Tad Williams

Otherland - Stadt der goldenen Schatten
TitelOtherland 
Autor Tad Williams
Seiten990 
VerlagHeyne 
erschienen2005 
ISBN3-453-53075-6 
Bewertet mit 8 von 10 Punkten.
8 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Den Autor kannte ich bis dahin noch nicht. Das Thema scheint jedoch interessant genug zu sein, um einen Kauf dieses Buches zu rechtfertigen.

Über dieses Buch.

Das Otherland, ein virtuelles Universum, wurde von einer Gralsbruderschaft erschaffen, die sich mit dieser virtuellen Welt Unsterblichkeit versprechen. Mittlerweile hat das Netzwerk bereits Ausmaße erreicht, die für das reale Leben gefährlich werden.

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Buchkritik.

Anfangs ist es etwas holprig zu lesen. Die Kapitel scheinen zunächst in kaum einen Zusammenhang zu stehen, sondern eine lose Reihenfolge im Roman eingenommen zu haben. Man hat das Gefühl, mehrere Romane gleichzeitig zu lesen. Zu Beginn eines neuen Kapitels muss man sich erst mal wieder kurz hineindenken. Erst nach und nach fügen sich die Handlungen zusammen. Nach dem ersten Drittel des Buches ist man dann soweit, dass die auftretenden Personen hinreichend bekannt sind. Die Personen der einzelnen Abschnitte sind allesamt in verschiedenen Ausprägungen von dem unglaublichen Netzwerk der Gralsbruderschaft berührt.
Da ist ein Jugendlicher, der mehr zufällig in die Fänge ds Netzwerks gerät und in ein Koma verfällt. Seine Schwester versucht nun mit allen Mitteln, an die Hintermänner des Netzwerkes zu gelangen, um so Ihrem Bruder retten zu können. Unterstützung findet Sie in Ihrem Schüler und weiteren Personen, die sie im Laufe des Buches kennenlernt.
Für meine Begriffe kommt das Buch recht abrupt zu einem Ende. Vielleicht liegt es aber nur daran, dass dieses Buch den Auftakt zu einer Romanreihe bildet. Es bleiben beim Leser noch Fragen offen, ob der Gruppe um Renie der Einbruch in das Otherland gelungen ist und ob sie auch wieder gesund und munter den Rückzug aus der virtuellen Realität schaffen. Dazu muss man wohl die weiteren Bände lesen.

Obwohl spannend, kann ich diesem Buch doch nicht 10 Punkte zusprechen. Dazu fiel mir der Einstieg in den Roman zu schwer. Ist man aber einmal im Thema drin, so vergeht die Zeit wie im Fluge. Sicherlich werde ich die weiteren Romane der Reihe lesen wollen. Daher sind 8 Punkte für das Buch angemessen.

Lan (6/2006)

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