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Rezension zum Buch:
Das Marsprojekt

Autor: Andreas Eschbach

Das Marsprojekt
TitelDas Marsprojekt 
Autor Andreas Eschbach
Seiten297 
VerlagBastei Lübbe 
erschienen2001 
ISBN3-404-24332-3 
Bewertet mit 6 von 10 Punkten.
6 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Von diesem Autor habe ich schon drei Bücher gelesen. Mir ist es aber noch nicht so recht gelungen, den Autor eindeutig in eine Kategorie einzuordnen.
Science-Fiction? Thriller? Passt alles nicht, denn er hat mit den Büchern, die ich gelesen habe, verschiedene Genres bedient. Nun, der Titel läßt einen Science-Fiction vermuten, was auch der Fall ist.

Über dieses Buch.

Der Mars ist mittlerweile von den ersten Siedlern bewohnt; die ersten Kinder auf dem Mars geboren. Wir schreiben das Jahr 2068, in dem das politische Klima auf der Erde eine weitere Marsbesiedlung nicht länger finanziell zulassen kann. Folgerichtig soll die Marskolonie aufgegeben werden. Mitten in den Vorbereitungen zur Rückkehr auf die Erde stellt sich heraus, dass ein so genanntes Marskind aus gesundheitlichen Gründen nicht auf die Erde zurückkehren kann. Das Kind, Elinn, und ihre drei Freunde planen, die Kolonie in Eigenregie weiter zu bewohnen. Nach einigem Hin und Her entdecken die Freunde seltsame Artefakte auf dem Mars.

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Buchkritik.

Hmm. Das Buch ist zwar, typisch für den Autor, interessant und flüssig zu lesen, ist aber doch nicht so recht etwas Neues. Beim Lesen dachte ich, man hätte Teile davon schon einmal irgendwo in einem Film gesehen. Vielleicht hat sich der Autor ja inspirieren lassen. Schlimm ist es nicht, wenn hier aus Versatzstücken eine neue Handlung konstruiert wird. Aber bei mir blieb das Gefühl bestehen, etwas bereits Bekanntes zu lesen. Mit knapp dreihundert Seiten ist das Buch auch recht schnell vorbei. Es eignet sich allerdings recht gut für eine kleine Lektüre zwischendurch, daher gebe ich dem Buch 6 Punkte.

Lan (8/2006)

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