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Rezension zum Buch:
Der Löwe von Uruk

Autor: Harald Braem

Der Löwe von Uruk
TitelDer Löwe von Uruk 
Autor Harald Braem
Seiten486 
VerlagSeehamer 
erschienen1988/2001 
ISBN978-3932131776 
Bewertet mit 5 von 10 Punkten.
5 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Beim Stöbern durch den elterlichen Bücherschrank fiel mir dieses Exemplar in die Hände. Es schaute noch richtig ungelesen aus, obwohl das Buch schon reichlich betagt ist. So stammt es aus einer Zeit, als es noch keine ISBN-Nummern gab. Zwischenzeitlich habe ich jedoch eine Ausgabe des Verlags Seehamer gefunden.

Über dieses Buch.

Das älteste Epos der Welt, das Gilgamesch-Epos wird hier auf eine neue Art und Weise in einem Roman verarbeitet. Bekanntlich geht es bei dem Epos um den mächtigen König von Uruk, Gilgamesch, der zusammen mit seinem Freund auf der Suche nach den Geheimnissen der Welt ist. Das Buch schildert den Werdegang Gilgameschs von seiner Kindheit an bis zu seiner Zeit als großer König von Uruk.

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Buchkritik.

In der Schule sollten wir einmal einen Teil des Gilgamesch-Epos in einer recht langatmigen Fassung besprechen. Damals fand ich das Thema recht langweilig und öde erzählt. Der Autor hat es jedoch in dem Buch verstanden, die ganze Geschichte in eine kurzweilige Form zu bringen. Er hat sich bemüht, die mythischen Überlieferungen mit den bis dahin bekannten historischen Fakten zu verschmelzen. ( So steht es jedenfalls auf dem Rückentext.) Wie ich zugeben muss, ist dem Autor dies auch gelungen. Die Geschichte ist kompakt und frei von ausschweifenden Lobeshymnen, die man einstweilen in solchen Epen findet. Herausgekommen ist eine lebendige Geschichte, die zwar keine tiefen Einblicke in die damalige Zeit gestattet, dennoch aber für eine kurzweilige Sichtweise des Epos gut ist.

Dem Buch gebe ich 5 Punkte, da es zwar interessant zu lesen ist, aber doch ein klein wenig an Spannung vermissen läßt.

Lan (8/2006)