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Rezension zum Buch:
Der Judasfluch

Autor: Scott McBain

Der Judasfluch
TitelDer Judasfluch 
Autor Scott McBain
Seiten516 
VerlagKnaur 
erschienen2004 
ISBN3-426-62476-1 
Bewertet mit 6 von 10 Punkten.
6 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Von Scott McBain kannte ich bislang nur das Buch "Der Mastercode". Dies war meiner Meinung nach hervorragend. Nun fand ich dieses Buch des Autors und natürlich: Es musste gelesen werden.

Über dieses Buch.

Für einen kurzen Hinweis auf den Inhalt ist oftmals der Rückentext eines Buches eine gute Quelle, so auch hier.
Dereinst hatte Judas für seinen Verrat an Jesus bekanntlich 30 Silberlinge als Lohn erhalten. 27 dieser Münzen liegen sicher in den Gräbern zweier Päpste. Lediglich 3 Münzen sind derzeit verschollen. Sollte ein solcher Silberling in die falschen Hände geraten, so könnte dies das Ende der heiligen römischen Kirche bedeuten.
Der Gerichtspsychiater Paul Stauffer wird nun in die Angelegenheit hineingezogen. Mehr zufällig gelangt er in den Besitz einer Münze. Doch dann gehen merkwürdige Veränderungen in ihm vor...

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Buchkritik.

Nach der Lektüre des Buches "Der Mastercode" war die Erwartung an dieses Buch natürlich nicht gerade niedrig. Der Thriller liest sich zwar recht flüssig, aber irgendwie ist das Thema doch ein wenig zu abgehoben. Paul Stauffer kommt mehr zufällig in den Besitz einer dieser Münzen. Danach gerät sein berufliches und privates Leben aus dem Ruder. Derweil macht sich der Vatikan Sorgen um die noch verschollenen Münzen. Nach einer Prophezeiung von Papst Silvester II. sollen die 3 letzten Münzen in der Lage sein, die Engel der Finsternis in die Welt zu entsenden. Dagegen würde keine menschliche Macht bestehen können.
Langsam wird auch Paul klar, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Er hat Visionen und Erscheinungen, die ihn immer weiter in die Angelegenheit hineinziehen. Die finsteren Mächte versuchen, Paul in die letzte Astralebene zu lotsen. Dort soll er mit seiner Münze die Herrschaft der Finsternis ermöglichen. Aber noch hat er einen Rest an eigenem Willen, den er nutzen will.
Teilweise war nicht leicht zu durchschauen, was denn nun gerade Sache ist. Hat Paul nun eine Vision, träumt er oder ist es Realität, was da gerade passiert. Nicht immer war das klar zu sehen. Das Buch habe ich vor einiger Zeit gelesen, und nun muss ich feststellen, dass ich den Inhalt nur noch in groben Zügen kenne. Daher habe ich nochmal in dem Buch einige Seiten gelesen, um diese Rezension hier zu erstellen. Das war bei dem "Mastercode" anders. Dort kann man sich auch noch nach längerer Zeit an die Geschichte erinnern. So gesehen erscheint das Buch nicht so gelungen, aber spannend war es dennoch, daher gebe ich diesem Buch 6 Punkte.

Lan (11/2006)

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