Buchrezension zu: »Das Erbe des Zauberers« von Terry Pratchett
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Rezension zum Buch:
Das Erbe des Zauberers
Roman der bizarren Scheibenwelt 2

Autor: Terry Pratchett

Das Erbe des Zauberers - Roman der bizarren Scheibenwelt 2
TitelDas Erbe des Zauberers 
Autor Terry Pratchett
Seiten281 
VerlagHeyne 
erschienen1989 
ISBN3-453-03451-1 
Bewertet mit 8 von 10 Punkten.
8 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Nachdem ich den ersten Band gelesen hatte, war es gar keine Frage, dass die restlichen Romane von der bizarren Scheibenwelt ebenfalls gelesen werden wollten. Sie raschelten schon merklich ungestüm mit ihren Seiten.

über dieses Buch.

In der Scheibenwelt ist es noch recht überschaubar und einfach.
Männer werden maximal Zauberer und Frauen höchstens Hexen. Es sei denn man findet einen anderen Beruf.
Hexen werden von Hexen ausgebildet und Zauberer in der unsichtbaren Universität. So ist das eben, bis eines Tages...

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Buchkritik.

Normalerweise bemerken es Zauberer rechtzeitig, wenn ihre Tage gezählt sind. Sie begeben sich dann in die Welt und reichen Ihren Zauberstab an den achten Sohn eines achten Sohnes weiter. Dieser ist dann auserwählt, um in der unsichtbaren Universität zum Zauberer ausgebildet zu werden, bis auch seine Tage gezählt sind und er.. naja, es geht eben so weiter.
Nur in diesem Fall passiert ein kleines Missgeschick. Der achte Sohn ist gar kein Sohn, sondern das neugeborene Kind ist ein Mädchen. Fataler Weise will der alte Zauberer aber nicht der Hebamme zuhören und übergibt so seinen Zauberstab einem Mädchen; wobei doch diese keine Zauberer werden können. Und da beginnt die Gechichte, die wiederum voller interessanter Details strotzt.
Einfach köstlich.
Beschrieben wird die Reise der kleinen Esk, die zusammen mit der Hexe Wetterwachs in die grosse Stadt zieht, um dort in der unsichtbaren Universität aufgenommen zu werden. Das dies nicht so einfach ist, kann man sich denken, doch irgendwie klappt es, wenn auch nicht sofort. Und auch nicht so, wie man sich das vorstellt. Bis dahin hat man aber viel Magisches und Surreales erfahren. Man lernt Zauberstäbe kennen, die nachdenklich dreinblicken; man bekommt Einblicke in die Pschikologie der Hexen; Der Tod hat einen kurzen Auftritt (Das ist derjenige, der im Buch immer in GROSSBUCHSTABEN redet).
Dies ist mit Sicherheit nicht das letzte Buch von der Scheibenwelt, was ich gelesen habe. Wobei ich allerdings gestehen muss, dass mit der Zauberer Rincewind etwas besser gefallen hat. Aber auch diesem Buch kann ich 8 Punkte nicht verwehren, zu schnell war es schon vorbei. Es muss also recht spannend gewesen sein.

Lan (12/2006)

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