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Rezension zum Buch:
Die Geheimloge

Autor: Scott McBain

Die Geheimloge
TitelDie Geheimloge 
Autor Scott McBain
Seiten619 
VerlagKnaur 
erschienen2003 
ISBN3-426-61862-2 
Bewertet mit 8 von 10 Punkten.
8 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Ich hatte zunächst von diesem Autor das Buch "Der Masterkode" gelesen und fand dies recht ansprechend. Daher habe ich blind zugeschlagen und dieses ebenfalls gekauft.

Über dieses Buch.

Eine mächtige elitäre Geheimgesellschaft, die sich das Kollegium nennt, hat sich der Aufgabe verschrieben, den Weltfrieden zu sichern. Innerhalb des Kollegiums gibt es eine Person, die die Geschicke der Gesellschaft lenkt, den Meister.
Muss nun ein neuer Meister ernannt werden, so wird nicht einfach gewählt. Es wird vielmehr ein Wettbewerb ausgesetzt, dessen Sieger der neue Meister sein wird. Dummerweise sind die Regeln zu diesem Wettbewerb nicht bekannt. Nun versuchen 5 Auserwählte des Zirkels, diesen Wettkampf für sich zu entscheiden...

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Buchkritik.

In seiner bekannten, flüssigen Erzählweise schafft es Scott McBain bereits zu Beginn, Spannung zu erzeugen. Der Leser wird behutsam in Interna des Kollegiums eingeführt. Die handelnden Personen werden kurz charakterisiert, so dass man schon recht schnell ein geeignetes Bild im Kopf hat. Beim Lesen hatte ich recht schnell eine Vorstellung davon, wen man denn so bei einer Vefilmung des Buches für die einzelnen Rollen verpflichten könne. Alle Beschreibungen sind so knapp wie möglich, dabei aber auch so umfassend wie nötig geraten. So stört keine langatmige Beschreibung irrelevanter Details den Lesefluss.
Beim weiteren Lesen macht sich ein mulmiges Gefühl bemerkbar, da man nicht genau weiss, ob dies denn wirklich nur Fiktion is oder ob nicht doch etwas Wahres an der Geschichte ist. Jedenfalls sind die fünf Auserwählten nach Kräften bemüht, das Spiel in Ihrem Sinne zu gewinnen. Da jedoch die Regeln nicht bekannt sind, führt dies zu recht unterschiedlichen Auslegungen, was denn nun das Ziel des Wettstreites sei. Ebenfalls unklar ist den Handelnden, welche Mittel und Wege denn überhaupt gestattet sind, das Ziel zu erreichen. Auch in diesem Punkt gibt es erhebliche Differenzen. Mehr möchte ich zu diesem Buch nicht schreiben, da ich sonst wohl zu viel verraten würde.
Wieviele Punkte von 10 gibt es?
Die Spannung ist da, die Geschichte griffig, der Zeitrahmen gut gewählt. Ich verteile glatt 8 Punkte für dieses Buch.

Lan (12/2006)

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