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Rezension zum Buch:
Der Zauberhut
Roman der bizarren Scheibenwelt 4

Autor: Terry Pratchett

Der Zauberhut - Roman der bizarren Scheibenwelt 4
TitelDer Zauberhut 
Autor Terry Pratchett
Seiten365 
VerlagHeyne 
erschienen1988 
ISBN3-453-04300-6 
Bewertet mit 9 von 10 Punkten.
9 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Einmal gefangen, läßt einen der Autor nicht mehr los. Jedenfalls war es bei mir so. Natürlich werden dann alle greifbaren Bücher gelesen. So auch dieses hier, welches den vierten Band der Scheibenweltreihe darstellt.

Über dieses Buch.

Wie jedes Buch der Reihe, so hat auch dieses Buch ein zentrales Thema, um das sich die Geschichte herum aufbaut. Der achte Sohn eines achten Sohns wird normalerweise Zauberer, der wiederum keine weiteren Kinder zeugen sollte. Normalerweise tun dies die Zauberer auch nicht, da sie genug mit sich selbst zu tun haben und daher keine Zeit für Familien haben.
Tut er es aber dennoch, so werden aus den Söhnen ebenfalls mächtige Zauberer. Zum Glück für die Scheibenwelt wurde aus diesen Zauberern jedoch nichts Anständiges. Allerdings der achte seiner Söhne wird ein Zauberer hoch zwei, ein kreativer Magnus. Und die haben die Angewohnheit, die Welt zu versklaven und über die Scheibenwelt herrschen zu wollen.
So einem kreativen Magnus ist dann nur noch schwerlich beizukommen. Er verändert das Gefüge der Realität und schon steht die Scheibenwelt wieder vor dem Abgrund...

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Buchkritik.

Hier handelt es sich wieder um ein Buch, in dem die liebgewonnene Figur des Zauberers Rincewind eine "Hauptrolle" hat. Der kreative Magnus ist zwar noch ein Kleinkind, da sein Vater jedoch dem Tod ein Schnippchen geschlagen hat und in den Zauberstab des Jungen geflüchtet ist, hat der Zauberstab einen schlechten Einfluss auf das Kind. Um die Herrschaft zu erlangen, möchte sich das Kind, genannt Münze, zum Erzkanzler der unsichtbaren Universität ernennen lassen. Dazu benötigt man jedoch den Hut des Erzkanzlers.
Dem Hut gefällt das indessen gar nicht, so dass er sich von einem Dieb entwenden läßt und auf die Suche nach einem Zauberer macht. Und dieser Zauberer ist Rincewind.
Ein sprechender magischer Hut? Richtig, das kennt man aus den Büchern von Harry Potter, nur scheint Pratchett diese Idee etwas früher gehabt zu haben. Ansonsten ist auch dieses Buch voller netter kleiner Ideen und irrwitziger Episoden. So treffen sich mal wieder Tod, Hunger, Pestilenz und Krieg in deiner kleinen Taverne und trinken einen über den Durst. Derweil werden ihnen die Pferde gestohlen, so dass sie zur Apokalypse gar nicht standesgemäß anreisen können. (Sie sind auch zu beschwipst dazu) So kommt es dann, dass die Apokalypse für heute ausfallen muss.
Wieder ein herrliches Buch mit schönen 9 Punkten.

Lan (12/2006)

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