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Rezension zum Buch:
Quest

Autor: Andreas Eschbach

Quest
TitelQuest 
Autor Andreas Eschbach
Seiten518 
VerlagHeyne 
erschienen2001 
ISBN3-453-52095-5 
Bewertet mit 8 von 10 Punkten.
8 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Eschbach ist mir bislang als recht vielseitiger Autor aufgefallen. So gibt es von Ihm einen Roman der Vergangenheit und Gegenwart, "Eine Billion Dollar" als auch einen relativ kurzen Science Fiction "Das Marsprojekt". Nun fand ich diesen umfangreicheren Science Fiction Roman im Handel.

Über dieses Buch.

In ferner Zukunft haben die Menschen die Galaxie bevölkert. Aber irgendwie scheint doch alles auf einen alten Planeten hinzudeuten, auf dem die Menschheit ihren Anfang genommen hat.
Das Leben an sich muss auf diesem Planeten begonnen haben. Dies sagen zumindest alte Sagen und Überlieferungen aus.
Der Raumschiffkommandant Eftlatan Quest macht sich auf seine leztzte Suche nach diesem Planeten. Es heisst, dort könne man die Unsterblichkeit erlangen und mit den Göttern in Kontakt treten. Es ist Quests letzte Möglichkeit, den Planeten des Beginns zu finden, da er unheilbar krank ist.

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Buchkritik.

Eschbach versteht es auch in diesem Buch, den Leser mit seiner flüssigen Art zu fesseln. Die Beschreibungen der Raumschiffe und deren Besatzung scheint schlüssig und einleuchtend. Kein Wunder, hat er doch ursprünglich Luft- und Raumfahrttechnik studiert. So bekommt man daher fundierte Beschreibungen und Science Fiction auf einer soliden Basis.
Will sagen, Eschbach hat sich mit der möglichen Technik in der fernen Zukunft auseinandergesetzt und diese nicht zu überzogen dargestellt. Alles wirkt zwar irgendwie fremd, aber dennoch möglich. Es macht einfach Freude, Quest auf seiner Suche nach dem Planeten des Ursprungs zu begleiten. Zumal er diese Suche mehr oder weniger auf eigene Faust durchführt. Eigentlich lautet sein Auftrag ja anders. Aber da Quest merkt, das sein Leben sich dem Ende neigt, will er unbedingt diesen Planeten finden, da er dort für sich die Unsterblichkeit erhofft.
An sich eine recht menschliche Verhaltensweise. Das Buch ist spannend und meines Erachten durchaus für einen Film geeignet. Daher gebe ich diesem Roman 8 Punkte.

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