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Rezension zum Buch:
Das Handbuch für Rabenmütter

Autor: Kate Long

Das Handbuch für Rabenmütter
TitelDas Handbuch für Rabenmütter 
Autor Kate Long
Seiten380 
VerlagGoldmann 
erschienen2005 
ISBN3-442-54211-1 
Bewertet mit 5 von 10 Punkten.
5 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Das Buch stand im Regal und ich hatte es bisher noch nicht entdeckt. Zudem erschien der Titel recht interessant. Der Name der Autorin sagte mir auch noch nichts.

Über dieses Buch.

Das Buch beschreibt einen Auszug aus dem Leben von drei Generationen einer Familie. Betrachtet wird jedoch nur der weibliche Zweig der Familie. Männer gibt es nicht mehr. Entweder sind sie gestorben oder wegen Scheidung nicht mehr im Haus.
Die Hauptpersonen dieser Geschichte bestehen aus Nun, der Grossmutter, Karen der Mutter und der Tochter Charlotte. Die Tochter geht noch zur Schule und ist aus Unachtsamkeit oder einer Laune des Schicksals schwanger geworden und so sind alle Hoffnungen, die Karen in ihre Tochter gesetzt hatte, zunichte. Sie wollte, dass Ihre Tochter einmal ein besseres Leben haben sollte als sie selbst. Karen selbst musste wegen der frühen Schwangerschaft schon alle Hoffnungen auf ein besseres Leben begraben. Zudem ist ihre Mutter, Nun, an Altersdemenz erkrankt und muss wie ein kleines Kind umsorgt werden. Jetzt muss Karen mit ansehen, dass auch Charlotte keine rosige Zukunft mehr zu haben scheint.
So bürdet sie ihren Frust und ihre Wut der Tochter auf. Im Endergebnis kann man das Leben in diesem Haushalt alles andere als harmonisch bezeichnen. Zu allem Unglück erfährt Karen, dass sie seinerzeit nur adoptiert wurde. Sie macht sich auf die Suche nach ihrer richtigen Mutter, da sie die Hoffnung hegt, diese könne ihr nun ein besseres Leben bieten. Leider stellt sich heraus, dass ihre wahre Mutter eine verbitterte alte Frau ist, die auch noch wegen Kindesmord verurteilt war. Es stellt sich heraus, dass Karen noch eine Halbschwester hatte.
Da besinnt sich Karen und kehrt wieder in ihr Heim zurück. Von nun an soll es ihre Tochter und deren Kind besser ergehen. Und es soll auch etwas besser werden...

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Buchkritik.

Interessant und mir bisher noch nicht vorgekommen ist der Schreibstil. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt, allerdings abwechselnd aus der Sicht der drei Hauptpersonen. So etwas habe ich noch nicht gelesen. Leider ist nie ganz klar, wer denn nun gerade an der Reihe ist. Dies erschließt sich meist erst nach einigen Sätzen. Wenn man ganz genau das Buch betrachtet, so ist die Schriftart je nach Person ein wenig unterschiedlich. Leider sind die Unterschiede in der mir vorliegenden Fassung zu gering, um auf Anhieb den Wechsel der Person erkennen zu können. Gut, jeder Person hat ihre eigene Sprache und Sprechgewohnheiten, aber auch diese reichen mir letztendlich nicht aus, um den Wechsel schnell zu erkennen. So ist der Lesefluss doch ein wenig gehemmt. Ansonsten hat dies Buch keine herausragenden Ideen oder Handlungen vorzuweisen. Alles in Allem ein Buch für Zwischendurch, dem ich 5 Punkte gebe.