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![]() | Titel | MacBest |
| Autor | Terry Pratchett | |
| Seiten | 352 | |
| Verlag | Heyne | |
| erschienen | 1988 | |
| ISBN | 3-453-05408-3 | |
| Bewertet mit 6 von 10 Punkten. | ||
Soll ich sagen: Einmal Pratchett, immer Pratchett? Nein, sicher nicht. Es gibt sicherlich noch viele andere gute Bücher. Aber wenn einmal ein guter Autor gefunden ist, weshalb soll man da zu sehr in die Ferne schweifen? Dann kann man ja auch zunächst die Bücher dieses Autors lesen. So auch hier.
Um einigen folgenden Büchern etwas vorweg zu nehmen sei gesagt, dass einem in den Romanen hin und wieder bekannte Personen begegnen. Diese werden in den ersten Büchern der Scheibenwelt eingeführt.
Manche Personen kehren nie wieder, Andere hingegen tauchen hin und wieder erneut auf. So werden auch mit diesem Roman weitere Charaktere in die Scheibenwelt eingeführt. Man hat so schon im Buch "das Erbe des Zauberers" die Bekanntschaft mit der Hexe Wetterwachs machen können. Nun kommen noch die Hexen Nanny Ogg und Magrat hinzu. Damit ist der Hexenzirkel fürs Erste komplett. Sie alle kümmern sich um einen Königsmord durch einen bösen Herzog in einem kleinen Königreich, welches mehr vertikales als horizontales Land hat.
MacBest klingt ein wenig nach MacBeth von Shakespeare. Leider habe ich das noch nicht gelesen, kann mir jedoch lebhaft vorstellen, dass Pratchett sich davon zumindest hat inspirieren lassen.
Der böse Herzog tötet einen König und erlangt so mit Hilfe seiner ebenso bösen Gemahlin die Herrschaft über das Königreich. Der rechtmäßige Erbe des Königs wird als kleines Kind einer umherziehenden Schauspielertruppe anvertraut. Die Hexen wollen oder können allerdings nicht die nötige Geduld aufbringen, auf die Rückkehr des Erben zu warten. So erreichen sie mit einem Zauber, dass das Königreich im Schnellverfahren um einige Jahre altert, während um das Reich herum die Zeit normal vergeht.
So ist der Zeitpunkt für die Rückkehr des Erben nur ein wenig schneller gekommen. Leider hat dieser jedoch kaum Abmitionen, das Reich zu regieren.
Auch in diesem Buch sind wieder reichlich witzige Einfälle und Ideen verarbeitet worden. Leider kann ich mit den Hexen nicht allzuviel anfangen. Rincewind oder Hauptmann Karotte gefallen mir einfach besser. So kann ich dem Buch leider nur 6 Punkte geben. Lesenswert ist es aber allemal. Und auch weiterhin werde ich Pratchetts Scheibenweltromane lesen; zumindest so lange die Ideen so witzig bleiben.