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Rezension zum Buch:
Pyramiden
Roman der bizarren Scheibenwelt 7

Autor: Terry Pratchett

Pyramiden - Roman der bizarren Scheibenwelt 7
TitelPyramiden 
Autor Terry Pratchett
Seiten381 
VerlagHeyne 
erschienen1989 
ISBN3-453-04505-x 
Bewertet mit 8 von 10 Punkten.
8 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Wie hätte es Pratchett formuliert: Beim leichtfüssigen Schlendern durch die dunklen Regale der Buchhandlung konnte man immer ein leichtes Rascheln vernehmen. In der Nähe des Buchstaben P in der hinteren Ecke der Fantasyromane wurde es lauter. Einige Bücher raschelten energisch mit ihren Blättern, um auf sich aufmerksam zu machen. Wären sie nicht vom Händler in den Regalen angebunden, so wären sie sicherlich von selbst in den Einkaufskorb gesprungen. Naja, Pratchett kann das sicherlich Besser, daher lese ich seine Bücher lieber.

Über dieses Buch.

In diesem Buch macht der Leser Bekanntschaft mit Teppic, einem Pharaonensohn, der zum Assassinen ausgebildet wurde und kurz nach der Ausbildung die Nachfolge seines verstorbenen Vaters antreten soll. Bei der Errichtung einer Pyramide zu Ehren des ehemaligen Pharao kommt es jedoch zu leichten Verwicklungen in Zeit und Raum.

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Buchkritik.

In diesem Roman sind zwar meine Lieblingsfiguren nicht enthalten, aber dennoch ist auch dieses Buch voller interessanter Einfälle und Formulierungen. Reichlich enthaltener Wortwitz würzt zudem die Geschichte.
In der Hauptstadt der Scheibenwelt gibt es die Assassinengilde, die alleine das Recht hat, Auftragsmorde durchzuführen. Dazu ist aber eine Ausbildung vonnöten, die Teppic durchläuft. Nachdem diese Ausbildung abgeschlossen ist, bemerkt er, dass sein Vater verstorben ist. Sogleich macht er sich auf die Reise in sein Heimatreich, um dort die Nachfolge anzutreten.
Natürlich soll dem Pharao eine gewaltige Pyramide errichtet werden. Leider haben die Pyramiden dort jedoch die Angewohnheit, Zeit zu konservieren. Diese muss dann über die Spitze abgeleitet werden. Da beim Bau der grossen Pyramide die Ableitung der Energie nicht so recht funktonieren will, verdreht sich das Gefüge von Raum und Zeit. Das Königreich ist plötzlich verschwunden. Mit Hilfe eines Kamels, welches nebenbei der beste Mathematiker der Scheibenwelt ist, versucht Teppic sein Königreich wieder zu finden. Auch dieses Buch liess sich irgendwie kaum aus der Hand legen - es wehrte sich erheblich dagegen. So bleibt mir nur übrig, dem Buch 8 Punkte zu geben. Damit kann es dann wieder ruhig im Regal verharren.

Lan (3/2007)

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