RSSNeue Rezensionen als RSS

Rezension zum Buch:
Eisfieber

Autor: Ken Follett

Eisfieber
TitelEisfieber 
Autor Ken Follett
Seiten459 
VerlagBastei Lübbe 
erschienen2005 
ISBN978-3-404-15668-9 
Bewertet mit 6 von 10 Punkten.
6 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Diesmal ist diese Frage relativ leicht zu beantworten. Das Buch wurde mir geschenkt.

Über dieses Buch.

Irgendwo in der Einöde Schottlands liegt in einer malerischen Umgebung ein Forschungslabor der Firma Oxenford. Dort wird an gefährlichen Viren eine neue Medikation getestet.
Eine der Hauptpersonen, die Sicherheitschefin Toni Gallo erhält kurz vor den Weihnachtsfeiertagen die erste Hiobsbotschaft. Bei einer Routinekontrolle wird festgestellt, dass ein Versuchstier aus dem Hochsicherheitsbereich verschwunden ist. Womöglich ist das Tier mit dem tödlichen Virus Madaboa-2 infiziert. Da es zu diesem Virus noch kein Gegenmittel gibt, besteht die Gefahr einer Seuche, die tausende von Menschenleben kosten kann.
Zum Glück kann eine Epidemie noch rechtzeitig verhindert werden. Lediglich der Mitarbeiter, der für den Diebstahl verantwortlich war, bezahlt seine Tat mit dem Leben. Er hatte sich mit dem Virus infiziert.
Gallo ist der Meinung alles überstanden zu haben und verläßt das Firmengelände. Übrig bleibt eine Wachmannschaft, die jedoch erhöhte Wachsamkeit zeigt.
Unterdessen plant der auf die schiefe Bahn geratene Sohn des Firmengründers und Firmeneigners einen Rachefeldzug gegen seinen Vater. Durch Glücksspiele hat er eine große Summe an die Unterwelt verloren. Um seine Schulden zu tilgen, soll er zusammen mit einem Team in das Labor eindringen und das Muster eines neuen Medikamentes entwenden. Hilfreich dabei ist, dass der Sohn, genannt Kit, seinerzeit die Sicherheitssysteme im Labor mit eingerichtet hat. So gelangt die Truppe in das Labor, entwendet dabei jedoch nicht das Medikament, sondern die tödlichen Virenstämme.
Auftraggeber des Einbruches scheint eine Terrororganisation zu sein, die einen verheerenden Anschlag plant.
Kann die Katastrophe noch verhindert werden?

Werbung

Buchkritik.

Ähem. Hinten auf dem Buch steht ein Satz, den der Focus zu diesem Buch geschrieben hat. "Ein bedrückend aktueller Thriller. eine Horrorvision!" Dem kann ich nur zustimmen.
Sollte es tatsächlich so leicht sein, an eine derart gefährliche Substanz zu kommen?
Nun, hier mache ich mir nicht allzuviele Sorgen darum. Wie steht es aber mit der Sicherheit in den Laboren der restlichen Welt? Wie der Autor im Anhang erwähnt, hat er solche beschriebenen Labore besuchen können. Diese sind dann offenbar auch in einem guten Zustand und unterliegen einer angemessenen Überwachung.
Nur, ist das auch überall so?
Das Buch ist spannend geschrieben und man fiebert jederzeit mit den Akteuren mit. Zum Glück schneit es heftig, so dass die Täter nicht wie geplant flüchten können. Mehr möchte ich an dieser Stelle allerdings nicht verraten, denn sonst könnte die Spannung zu sehr leiden. Die Story ist zwar teilweise ein wenig vorhersagbar, schadet der Spannung insgesamt jedoch nicht sehr. Da ich von Ken Follet jedoch schon bessere Bücher gelesen habe, gebe ich diesem Buch gute 6 Punkte. Wer Thriller mag, dem wird auch dieses Buch sicherlich gefallen.

Lan (5/2007)