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Rezension zum Buch:
Helle Barden
Roman der bizarren Scheibenwelt 14

Autor: Terry Pratchett

Helle Barden - Roman der bizarren Scheibenwelt 14
TitelHelle Barden 
Autor Terry Pratchett
Seiten378 
VerlagGoldmann 
erschienen1996 
ISBN3-442-43048-8 
Bewertet mit 8 von 10 Punkten.
8 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Nun, ein Buch ist im Allgemeinen zum Lesen da. Warum sollte man also dieses Buch nicht Lesen?
Das ist zwar keine gute Begründung, aber im Augenblick fällt mir keine Bessere ein.

Über dieses Buch.

Ja, welches Thema hat dieser Roman?
Es herrscht Chaos in der schönen Stadt Ankh-Morpork. Mitten im Trubel agiert wieder einmal die Nachtwache mit ihren bekannten Figuren Mumm und Karotte, sowie einigen neuen Charakteren. Mumm steht kurz davor, in den Ruhestand zu gehen, als eine furchtbare Waffe gestohlen wird. An sich sollte die Gilde der Assasinen dafür sorgen, dass die Waffe vernichtet wird. Leider wurde das glatt vergessen. Die Waffe nennt sich Gfähr und mit ihrer Hilfe erleben einige Einwohner der Stadt ein plötzliches Ende ihres Lebens. Im Laufe der Ermittlungen geraten die Wächter der Stadtwache bis in den Palast des Patriziers, während der böse Geist des Gfährs für weitere Unruhen sorgt.

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Buchkritik.

Dies ist wieder ein Buch der guten Sorte aus dem Scheibenweltuniversum. Es sind diesmal wieder viele Anspielungen auf die reale Welt enthalten, die in ihren Beschreibungen wieder einmal herrlich absurd und völlig übertrieben sind. Es ist eine Freude, dieses Buch zu Lesen. Die Geschichte ist wohl überlegt und orientiert sich ein wenig an einem Kriminalroman. Gut, wenn man die Herren Mumm und Karotte noch nicht kennt, dann kann man in diesem Buch mit diesen Freundschaft schließen. Wie ich schon einmal an anderer Stelle geschrieben habe, sind mir die Wächter der Stadtwache neben dem Zauberer Rincewind die sympatischsten Personen der Scheibenwelt.
Vielleicht ist dies auch der Grund dafür, daß mir dieses Buch wieder einmal ziemlich gut gefallen hat. Die Geschichte kommt hier wieder einmal recht amüsant und flüssig daher, so dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen möchte. So habe ich es denn auch relativ zügig gelesen. Es trieft zwar nicht so sehr von Irrwitz, aber dennoch enthält es eine solide Menge an skurrilen Einfällen. Die Beschreibungen der einzelnen Gilden mit ihren merkwürdigen Ritualen und Bräuchen ist jedenfalls wieder eine feine Sache. Zudem bekommt die Wache Verstärkung aus dem Lager der Zwerge und Trolle. Auch ein Werwolf ist neuerdings ein Mitglied der Stadtwache. Achja, zum Ende, nachdem die Stadt einmal mehr von der Wache gerettet wurde, geht Mumm in seinen wohlverdienten Ruhestand und heiratet sogar. Allerdings ist sein Ruhestand nur von recht kurzer Dauer.
Gefallen hat mir das Buch recht gut, so dass ich diesem Roman 8 Punkte gebe.

Lan (10/2007)

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