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Rezension zum Buch:
Rollende Steine
Roman der bizarren Scheibenwelt 15

Autor: Terry Pratchett

Rollende Steine - Roman der bizarren Scheibenwelt 15
TitelRollende Steine 
Autor Terry Pratchett
Seiten379 
VerlagGoldmann 
erschienen1996 
ISBN3-442-41589-6 
Bewertet mit 7 von 10 Punkten.
7 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Nach einer buchlosen Zeit war mal wieder ein neuer Lesestoff fällig. Da mir im Augenblick kein anderes Buch zur Verfügung stand, habe ich mir diesen Roman gegriffen.

Über dieses Buch.

Der mittlerweile allseits bekannte TOD -der immer in Grossbuchstaben redet- hat eine Schaffenskrise und verdrückt sich für einige Zeit. Naja, eigentlich leidet er an einer Identitätskrise und zieht los, um sich selbst zu finden. Da jedoch Jemand die Geschäfte weiter führen muss, ist es an seiner Enkelin, das Geschäft ein paar Tage zu übernehmen.

Wir erinnern uns, Tod hat schon einmal seinen Job schleifen lassen, was damals zur Folge hatte, das Niemand mehr richtig sterben konnte. Nun aber ist ja eine Vertretung in Sicht, die jedoch ein neues Phänomen beobachten kann. In der Scheibenwelt taucht eine neue Musik auf, die magischen Kräfte zu haben scheint. Erfinder der Musik ist eine Gruppe aus dem Barden Buddy, dem Zwerg Glod und dem Troll Klippe. Das Besondere ist dabei das Instrument, welches der Barde spielt. Von diesem Instrument geht eine magische Wirkung aus, die aus der Gruppe eine erfolgreiche Band werden lässt. Die Musik ist so mitreißend, dass sich selbst die als Bewegungsverachter bekannten Zauberer im Takt der Musik bewegen. Dies als Tanzen zu bezeichnen, wäre an dieser Stelle etwas zu viel des Guten. Immerhin, die Musik mit Steinen drin ist fesselnd und irgendwie magisch. Aber genau diese magischen Melodien stellen die Enkelin von Tod vor eine schwierige Aufgabe.

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Buchkritik.

In diesem Buch geht es also um die Musik im Allgemeinen und das Musikgeschäft im Besonderen. Der unscheinbare Barde, der zu seinem magischen Instrument gelangt ist, kann fortan mitreißende Musik spielen. Aber nicht nur er profitiert von der Magie der Musik, auch seine Bandkollegen werden in die Magie einbezogen.

Einen weiteren Auftritt hat auch der bekannte Händler aus der Stadt, Schnapper. Er wittert seine Chance auf großes Geld und tritt als Manager der Band auf. Was Schnapper aus diesem Vorhaben macht, kann man sich sicherlich denken. Er organisiert Tourneen, Konzerte und sogar ein openAir-Festival. Alle in Allem wieder ein herrliches Buch, das die Methoden und Praktiken der Gegenwart wieder auf die Schippe nimmt. Da wundert es auch nicht, dass neben der Hauptband noch einige andere Gruppen auf der Bildfläche erscheinen, die alle auf der Welle des Erfolgs mitschwimmen möchten. Dabei sind dann auch solche Namen wie: Lutsch, der geheime Stoff, Wahnsinn oder die Wem. Allerdings ist dies nur eine Band der Herrn Jimbo, Crash, Noddy und Abschaum, die jedoch recht zügig ihren Namen ändert.

Kurz gesagt: Ein nettes Buch mit wieder einmal vielen netten Einfällen und einer spannenden Geschichte. Daher gebe ich dem Buch 7 Punkte.

Lan (11/2007)

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