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Rezension zum Buch:
Der Nobelpreis

Autor: Andreas Eschbach

Der Nobelpreis
TitelDer Nobelpreis 
Autor Andreas Eschbach
Seiten555 
VerlagBastei Lübbe 
erschienen2005 
ISBN978-3-404-15763-1 
Bewertet mit 7 von 10 Punkten.
7 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Die Frage nach dem Grund für dieses Buch ist relativ schnell beantwortet. Es fiel mir beim Stöbern im Buchladen in de Hand und sah auf den ersten Blick recht interessant aus. Daher wurde es gekauft und dann auch gelesen.

Über dieses Buch.

Schauen wir auf den Buchrücken: Dort lesen wir, dass ein Mitglied des Nobelpreiskomitees erpresst wird. Er soll für eine bestimmte Kandidatin stimmen - oder den Tod seiner Tochter in Kauf nehmen. Hans-Olof Andersson, so der Name des Erpressungs-Opfers, steht mit seinem Kummer und seiner Sorge alleine da. Seine Frau ist vor einigen Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Da er auch keine Polizei einschalten will, bleibt nur noch das schwarze Schaf der Familie übrig, welches man um Hilfe bitten kann. Gunnar Forsberg, der Bruder der verstorbenen Frau ist ein Industriespion und Einbrecher und sitzt derzeit in Haft. Forsberg kennt keine Rücksicht, wenn es um seine letzte lebende Angehörige geht. Im Laufe der Geschichte kommt es jedoch zu einer überraschenden Wendung; etwas, womit keiner gerechnet hat.

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Buchkritik.

Der Autor, Andreas Eschbach, ist recht vielseitig. Neben Science-Fiction und anderen Romanen habe ich nun einen Thriller von Ihm gelesen. Und auch hier muss ich sagen, sein Schreibstil ist angenehm und flüssig. Ich finde seine Bücher bislang allesamt gut zu Lesen. Das, was das Buch letztendlich ausmacht, ist die Wendung, die der Roman im letzten Teil erfährt. Mit diesem Ergebnis habe ich in der Tat nicht gerechnet. Aber der Reihe nach. Andersson wird angesprochen und soll zunächst Geld für seine Stimme im Nobelpreiskomitee erhalten. Nachdem er diesem Ansinnen widerspricht, kommt es zur Entführung seiner Tochter. Nun legen die Hintermänner eine härtere Gangart ein. Er soll in Ihrem Sinne stimmen oder seine Tochter wird sterben. Andersson sorgt dafür, dass sein Schwager vorzeitig aus der Haft entlassen wird. Nun kann Forsberg wieder seine Talente nutzen, um etwas über die Hintermänner zu erfahren. Er dringt in die Firmenzentrale derjenigen Firma ein, bei der die Nobelpreiskandidatin arbeitet. Nur knapp kann er der anrückenden Polizei entrinnen. Auch weitere Einbrüche und Nachforschungen scheitern fast. Einmal kann er sich durch eine Verspätung retten. Ein anderes Mal weil er zufällig nicht anwesend ist. Letztendlich stattet er der Kandidatin einen Besuch ab und will Sie zur Ablehnung des Preises bewegen. Doch die Kandidatin stellt ihm eine einzige Frage, deren Beantwortung Forsberg vor Probleme stellt. Mehr sage ich an dieser Stelle nicht, denn sonst geht die Spannung des Buches verloren. Ich halte das Buch für einen interessanten und spannenden Thriller, der geschickt mit den Handlungsweisen und Moralvorstellungen der Personen spielt. Auch das Ende hat es in sich. Daher gebe ich dem Buch gerne 7 Punkte.

Lan (7/2008)

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