RSSNeue Rezensionen als RSS

Rezension zum Buch:
Der Tempel zu Jerusalem

Autor: Christian Jacq

Der Tempel zu Jerusalem
TitelDer Tempel zu Jerusalem 
Autor Christian Jacq
Seiten407 
Verlagrororo 
erschienen1999 
ISBN3-499-22890-4 
Bewertet mit 5 von 10 Punkten.
5 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Romane mit historischem Hintergrund sind eine interessante Art, sich der Geschichte zu nähern und erlauben es dem Leser, die sonst so trockene Materie in einer spannenden Handlung präsentiert zu bekommen. Der Autor ist Ägyptologe und kennt sich daher in der Zeit bestens aus. So gesehen sind alle Voraussetzungen für ein interessantes Buch gegeben.

Über dieses Buch.

Nach dem Tod seines Vaters hat der neue König Salomon die Vision, die 12 Stämme Israels zu einen und dem Volk einen Tempel zu errichten. Dieser soll in der neuen Hauptstadt Jerusalem entstehen und als neuer religiöser Mittelpunkt des Reiches dienen. Leider ist kein israelitischer Baumeister in der Lage, ein solches Bauwerk zu errichten. Lediglich die alten Feinde in Ägypten verfügen zu der Zeit über die nötigen Erfahrungen im Bau solcher großen Gebäude. Nach einigem Suchen nach einem geeigneten Baumeister aus den eigenen Reihen fällt schließlich dem geheimnisvollen Baumeister Hiram der Auftrag zu.

Werbung

Buchkritik.

Hiram als geheimnisvoller Baumeister macht sich an das Werk, den gewaltigen Tempel zu planen und auch zu errichten. Aber bevor der Bau beginnen kann, muss die nötige Infrastruktur errichtet werden. So schult Hiram weitere Bauhandwerker und läßt den Bauplatz einrichten. Dazu ringt er Salomon einige Zugeständnisse ab. Salomon seinerseits hat mit Missgunst und Misstrauen seiner Priester zu kämpfen. So raufen sich Hiram und Salomon zusammen, um die Vision des Tempels Wirklichkeit werden zu lassen. Aber aus den anfänglichen Freunden werden bald erbitterte Gegner. Der Autor beschreibt die Ausgangssituation und die politischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen und führt den Leser so behutsam in die damalige Zeit ein. Auch die persönliche Entwicklung und die wachsenden Zweifel Salomons an seinem Projekt werden feinfühlig beschrieben. Auch der wachsende Widerstand der Priesterschaft und die zunehmend schwierigere Finanzierung des Projekts bereitet Salomon Probleme. Als die Königin von Saba in Jerusalem erscheint, um Gelder für den Tempel zu spenden, werden Hiram und Salomon Widersacher um die Gunst der Königin. Ab diesem Zeitpunkt treten die Differenzen zwischen dem König und dem Baumeister immer offener zu Tage. Das Buch ist recht verständlich geschrieben und an kaum einer Stelle kommt Langeweile auf. Ich habe das Buch dann auch recht zügig gelesen. Von daher gebe ich dem Buch 5 Punkte.

Lan (4/2009)