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Rezension zum Buch:
Traveler

Autor: John Twelve Hawks

Traveler
TitelTraveler 
Autor John Twelve Hawks
Seiten542 
VerlagGoldmann 
erschienen2007 
ISBN978-3-442-46549-1 
Bewertet mit 5 von 10 Punkten.
5 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Dieser Roman kam als ein Geschenk zu mir. Der Autor sagte mir bisher nichts. Aber das soll ja kein Grund sein, das Buch nicht zu lesen.

Über dieses Buch.

Auf der Erde leben seit Generationen zwei Gruppen, die sich nicht sehr freundlich gesonnen sind. Auf der guten Seite sind dies die Traveler, eine Riege von Propheten, die seit Jahrhunderten unter den Menschen leben. Die Traveler sehen es als ihre Aufgabe an, den Menschen die Freiheit zu lehren und diese Freihet zu verteidigen. Daneben gibt es die Tabula, die als Bruderschaft organisiert sind und eben dies verhindern möchten. Das Ziel der Tabula ist es, die Menschheit vollständig zu kontrollieren. So kommt es, dass die Tabula seit Jahrhunderten die Traveler verfolgen und versuchen, diese endgültig auszulöschen. Die Traveler haben jedoch eine Kriegerkaste, die ihnen zur Seite steht. Diese Kaste nennt sich Harlequins und beschützt mit ihrem Leben die Traveler. So viel zur Vorgeschichte.
In der Gegenwart sind nun die Brüder Michael und Gabriel Corrigan die letzten Überlebenden der Traveler. Natürlich versuchen die Tabula, diese beiden zu eliminieren. Eine Harlequin, Maya, ist nun bestrebt, diese Beiden zu retten und vor dem Zugriff der Tabula zu bewahren. Ein Kampf um die Freiheit der Menschheit beginnt...

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Buchkritik.

Das Buch hat an sich alles, was man von einer spannenden Unterhaltung erwartet. Es gibt die Guten und die Bösen, eine Heldin, die sich mutig in den schier aussichtslos erscheinenden Kampf gegen das Böse stürzt. Daneben gibt es noch Intrigen, Verrat und die innere Zerissenheit einer der Hauptpersonen. So liest sich das Buch auch dank einer klaren und knappen Erzählweise recht gut. Der Roman würde auch einen netten und spannenden Film abgeben.

Was mich allerdings ein wenig daran stört, ist das Drumherum. Was passiert denn, wenn die letzten Traveler getötet sind? Was erwartet dann die Menschheit? Dies ist zum Beispiel eine Frage, auf die ich keine erschöpfende Antwort gefunden habe. Damit fehlt mir ein Verständnis für die Motivation der Akteure. Das ist auch ein Grund, weshalb ich diesem Roman keine Top-Bewerung geben kann. Als interessante Lektüre für Zwischendurch ist der Roman allerding gut geeignet. So habe ich mich für 5 Punkte entschieden.

Lan (5/2010)