Buchrezension zu: »Das Rätsel« von John Katzenbach
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Rezension zum Buch:
Das Rätsel

Autor: John Katzenbach

Das Rätsel
TitelDas Rätsel 
Autor John Katzenbach
Seiten688 
VerlagKnaur 
erschienen2008 
ISBN978-3-426-63758-6 
Bewertet mit 5 von 10 Punkten.
5 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Von diesem Autor, John Katzenbach, hatte ich schon ein paar Romane gelesen, die insgesamt doch recht unterhaltsam waren. So wollte ich dann auch diesen Roman lesen.

über dieses Buch.

Im Roman, das Rätsel, thematisiert der Autor eine recht komplizierte Familiengeschichte. Eine Frau verläßt bei Nacht und Nebel mit ihren beiden Kleinkindern ihren Ehemann, und versteckt sich fortan vor ihm. Die Handlung beginnt einige Jahre später, als die Kinder erwachsen sind. Der Sohn ist mittlerweile ein angesehener Professor für Kriminalistik und hat schon einige Male der Polizei bei der Verhaftung eines Mörders geholfen. Die Tochter arbeitet bei einer Zeitung und ist dort für die Rätselecke der Zeitung zuständig. Beide haben jedoch nur wenig Kontakt zueinander.
Ein Unbekannter schickt der Tochter ein Rätsel zu, nicht jedoch an die Zeitung adressiert, sondern zum heimischen Briefkasten. Die Tochter ist schockiert und verängstigt und versucht nun herauszufinden, wer der Urheber des Rätsels sein kann. Gleichzeitig tritt ein Sicherheitsbeamter an den Bruder heran und überredet diesen, bei der Aufklärung einer Mordserie zu helfen. In den USA soll ein neuer Bundesstaat gegründet werden, in dem die Sicherheit der Bürger an erster Stelle steht. Dazu werden allerdings auch einige Grundrechte erheblich eingeschränkt. Zu dumm, daß die Mordserie in gerade diesem neuen Musterland wütet. Im Laufe der Ermittlungen stellt sich heraus, das es sich bei dem Täter um den Vater handelt. Es beginnt ein Rätselraten und ein Wettlauf mit der Zeit, um den Mörder zu finden und unschädlich zu machen, bevor die Mordserie die Gründung des neuen Bundesstaates vereitelt.

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Buchkritik.

Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich von diesem Roman halten soll. Zum einen fehlt mir jeglicher Bezug zur Zeit, in dem die Handlung spielen soll. Ist es die Gegenwart oder die nahe Zukunft? Mir ist jedenfalls keine Textstelle aufgefallen, die mir dazu die nötige Klarheit gegeben hätte. Das trug hintergründig zu einer leichten Verwirrung bei, die sich während des ganzen Romans auch nicht vertreiben ließ. Die Handlung wirkte dann auch leicht konstruiert und an manchen Stellen recht vorhersehbar. Alles in allem war dies wohl ein weniger gelungener Roman des Autors, zumindest habe ich schon Besseres von Ihm gelesen. Somit kann ich diesem Buch leider nur 5 Punkte geben.

Lan (3/2012)

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