RSSNeue Rezensionen als RSS

Rezension zum Buch:
Der Übergang

Autor: Justin Cronin

Der Übergang
TitelDer Übergang 
Autor Justin Cronin
Seiten1040 
VerlagGoldman 
erschienen2011 
ISBN978-3-442-46937-6 
Bewertet mit 8 von 10 Punkten.
8 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Der Zufall wollte es so. Ich bin in eine Buchhandlung gegangen und habe mir ein Buch (Thriller oder SF) gesucht, welches die meisten Seiten für den Kaufpreis bietet. Dabei hat es dann dieser Roman geschafft. Buch und Autor waren mir, wie schon häufig zuvor, gänzlich unbekannt.

Über dieses Buch.

Was kann man über dieses Buch schreiben, ohne dem zukünftigen Leser zu viel zu verraten? Nun, der Rückentext des Buches sagt dazu: Das Mädchen Amy ist für die Menschheit die die einzige Hoffnung auf Rettung. Und das stimmt.
Eine Forschergruppe ist in den Bergen der USA damit beschäftigt, ein Virus zu verändern und weiter zu entwickeln, welches Kraft, Ausdauer und Unsterblichkeit verspricht. Zwar nicht unbedingt in dieser Reihenfolge, aber wenn auch nur eine Wirkung erreicht werden kann, dann wäre es ein ideales Mittel, um Soldaten effizienter zu machen. Die bisherigen Tests an zum Tode verurteilten Gefangenen sind aber leider nicht so gut verlaufen. Die ersten zwölf Probanten sind zu gefährlichen, vampirähnlichen Dämonen mutiert, die sich jeglicher Kontrolle entziehen. Lediglich bei Amy scheint die Wirkung so zu sein, wie es beabsichtigt war. Durch einen Unfall können die Probanten entfliehen und ziehen fortan mordend durch das Land. Jedes Lebewesen, egal ob Mensch oder Tier, welches durch einen Infizierten verletzt wird, mutiert ebenfalls zu einer mordenden Bestie. Innhalb kurzer Zeit breitet sich die Seuche über die ganzen USA und womöglich die ganze Welt aus. Einzig ein paar Refugien bleiben in der Hand von Überlebenden, die sich nunmehr gegen die Mutierten wehren müssen. Zum Glück können die Mutanten kein Licht vertragen. So können sich die Überlebenden mit "Lichtwällen" schützen. Einige Jahre später kommt Amy in eine dieser Refugien und dort wird festgestellt, das sie einen Chip in sich trägt. Einer der Bewohner, Michael, entdeckt einen Sender, der immer noch versucht, Amy's Chip zu aktivieren. Michael macht sich nun mit einigen Anderen auf den Weg, diesen Sender zu finden.

Werbung

Buchkritik.

Irgendwie kommen einem verschiedene Elemente des Buches schon bekannt vor. In "i am legend" terrorisieren lichtscheue Mutanten die isolierte Insel Manhatten. In "28 Days later" ist auch ein Virus an den Mutationen schuld. Und im Film "Priest" sind ebenfalls Vampire unterwegs. Wirklich neu ist die Idee des Romans also nicht, aber das ist nicht weiter tragisch. Der Roman ist gut zu Lesen und spannend erzählt. Es werden einem auch nicht sofort alle Erklärungen geliefert, so dass noch genügend Raum zum Mitdenken bleibt. Insgesamt habe ich aber das Buch gerne gelesen und war froh, dass es gut 1000 Seiten Handlung gab. So gebe ich dem Buch dann auch gerne 8 Punkte.

Lan (3/2012)