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Rezension zum Buch:
Irrsinn

Autor: Dean Koontz

Irrsinn
TitelIrrsinn 
Autor Dean Koontz
Seiten446 
VerlagHeyne 
erschienen2007 
ISBN978-3-453-02035-1 
Bewertet mit 8 von 10 Punkten.
8 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Von Dean Koontz hatte ich bisher die Romanreihe rund um Odd Thomas gelesen und fand den Autor recht unterhaltsam und spannend. Dies ist nun ein so genannter Einzelroman, der nicht aus einer Reihe stammt.

Über dieses Buch.

Ein normaler Barkeeper, Billy Wiles, findet nach einem arbeitsreichen Tag an seinem Auto eine Nachricht unter dem Scheibenwischer. Zunächst denkt er sich nichts dabei, bis er die Nachricht liest. Er soll entscheiden, welche von zwei Frauen ermordet werden soll. Geht er zur Polizei, dann stirbt eine junge Mutter von zwei Kindern; unternimmt er nichts, dann muss eine ältere Frau sterben. Zunächst hält er dies für einen makaberen Scherz, so dass er nichts weiter unternimmt, als den Zettel zu zerknüllen. Wahrscheinlich hätte das jeder von uns auch so getan. Am nächsten Tag stellt sich jedoch heraus, dass es sich dabei keineswegs um einen Scherz gehandelt hat. In den Zeitungen wird über den Mord an einer älteren Frau berichtet. Und es kommt noch wesentlich schlimmer. Ein psychopatischer Mörder spielt ein grausiges Spiel mit Billy, wobei Billy die Regeln des Spiels nicht kennt.

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Buchkritik.

Tja, was kann ich dazu sagen. Ich habe das Buch in recht kurzer Zeit geradezu weggelesen. In Neudeutsch würde man dies wohl als einen Pageturner bezeichnen, da man immer wieder wissen will, wie es weitergeht und wer dieser Idiot ist, der dem armen Billy das Leben zur Hölle macht. Als wäre die Figur nicht schon gestraft genug, liegt zusätzlich noch seine Frau seit einigen Jahren im Koma mit kaum einer Hoffnung auf Heilung. Aufgrund dessen ist er mittlerweile auch zu einem einsamen und leicht verbitterten Menschen geworden. Als Leser bekommt man Mitgefühl mit Billy und sucht ebenfalls nach Hinweisen auf den Mörder. Mehr kann ich an dieser Stelle nicht verraten, ohne dem zukünftigen Leser die Spannung zu verderben. Daher sage ich nur: Das war nicht der erste Koontz und wird auch nicht der letzte sein, den ich gelesen habe. Das Buch bekommt von mir verdiente 8 Punkte.

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