Buchrezension zu: »Bis aufs Blut« von Ian Rankin
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Rezension zum Buch:
Bis aufs Blut

Autor: Ian Rankin

Bis aufs Blut
TitelBis aufs Blut 
Autor Ian Rankin
Seiten512 
VerlagGoldmann 
erschienen2008 
ISBN978-3-442-46376-3 
Bewertet mit 7 von 10 Punkten.
7 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Ian Rankin hat diesen Roman als Jack Harvey geschrieben und veröffentlicht. Das nun wieder der Name Rankin im Vordergrund steht, hat sicherlich mit dem Erfolg seiner Inspektor Rebus-Reihe zu tun. Dies ist jedoch einer der drei Romane, die er unter seinem alter ego verfasst hat.

über dieses Buch.

Ein langjähriger Berufsmörder, Michel Weston, wird bei einem Auftrag beinahe von der Polizei gefasst. Noch nie hat er bisher sein Ziel verfehlt und noch nie hatte er Probleme, nach der Tat unerkannt zu entkommen. Doch diesmal ist alles Anders.
Die Polizei ist offenbar im Vorfeld informiert worden, denn nur wenige Sekunden nach seinem Schuss auf das Opfer kann sie den Tatort erreichen. Nur um Haaresbreite kann er sich seiner Verhaftung entziehen. Als langjährigem Profi ist ihm aber sofort klar, dass ihn sein Auftraggeber in diesen Hinterhalt gelockt haben muss. Nun ist es an der Zeit, ein paar Worte mit dem Auftraggeber zu wechseln. Leider erweist sich das Vorhaben als recht schwierig, da in diesem Geschäft üblicherweise alles über anonyme Mittelmänner geregelt wird. Er muss sich also zunächst Informationen über die wahre Identität des Auftraggebers verschaffen. Als ersten Hinweis, dem es sich lohnt nachzugehen, vermutet er einen Zusammenhang mit einem seiner älteren Aufträge, bei dem er durch Zufall einmal eine falsche Person getötet hat. Als sich noch ein Privatdetektiv an seine Fersen heftet, scheint sich sein Verdacht zu bestätigen. Aber auch noch eine andere Gruppe macht Jagd auf Ihn. Diese Männer sind aber weniger zimperlich und schrecken auch vor einem Mord nicht zurück. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Kann Michael Weston die wahren Hintergründe aufdecken, bevor er selbst zum Opfer wird?

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Buchkritik.

Interessanter Weise ist dieser Roman in der Ich-Perspektive des Auftragsmörders geschrieben. Ein wenig werden hierbei auch die Gewissenskonflikte beleuchtet, die Ihn hin und wieder befallen. Interessant ist der Roman auch daher, da man nur immer das Wissen hat, welches Weston selbst zur Verfügung steht. Man macht sich auch selbst seine Gedanken, wer denn da hinter Weston her ist und aus welchem Grund das Ganze passiert. Mit der Zeit fiebert man auch mit der Hauptperson mit. Ja, man vergisst oder sollte ich besser sagen, man verdrängt die Tatsache, dass er eigentlich ein Auftragsmörder ist, der für Geld Menschen tötet. Gegen Ende des Buches kommt es zu einer recht interessanten Wendung, die ich allerdings an dieser Stelle nicht verraten möchte.
Im Nachhinein betrachtet fanden sich bereits recht früh Hinweise auf die wahren Umstände, aber da war man Gedanklich noch auf einem anderen Weg. Dies führt dazu, dass ich diesem Roman gerne 7 Punkte gebe.
Es war eben ein Vernügen, die Flucht des Michael Weston zu verfolgen und mit ihm zusammen an der Lösung des Falles zu wirken.

Lan (7/2013)

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