Buchrezension zu: »Erbarmen« von Jussi Adler Olsen
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Rezension zum Buch:
Erbarmen

Autor: Jussi Adler Olsen

Erbarmen
TitelErbarmen 
Autor Jussi Adler Olsen
Seiten432 
Verlagdtv 
erschienen2010 
ISBN978-3-423-21262-5 
Bewertet mit 7 von 10 Punkten.
7 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Den zweiten Fall des  habe ich bereits gelesen und fand den Roman unterhaltsam und spannend. Daher macht es auch Sinn, sich den ersten Fall einmal genauer anzuschauen.

über dieses Buch.

Der Roman erzählt an sich zwei Geschichten, die erst später zusammenfinden. Auf der einen Seite ist es die Geschichte des Carl Morck, der nur knapp einem Anschlag entkommen ist. Bei einem Einsatz wurde ein Kollege getötet und ein weiterer liegt seitdem mit einer Querschnittslähmung im Krankenhaus. Dies alles macht Morck sehr zu schaffen. Um wieder in den Dienst zu kommen, baut Morck das Dezernat Q auf, das sich um alte, nicht aufgeklärete Verbrechen kümmern soll. Mehr zufällig stößt er so auf einen Fall, den er nun zu klären versucht.
Die andere Geschichte ist die von Merit, einer Politikerin. Sie ist seit einem Unfall Waise und lebt mir ihrem Bruder zusammen, der seit dem Unfall in Folge einer Hirnschädigung Pflegebedürftig ist. Merit wird seit einigen Jahren vermisst. Sie wurde zuletzt auf einer Fähre gesehen, als Sie mit ihrem Bruder eine Reise nach Rom antreten wollte. Dies ist mittlerweite knapp 5 Jahre her. Da keine Hinweise und auch keine Leiche gefunden wurde, gilt der Fall als ungelöst. Vom Bruder sind in der Hinsicht wegen seiner Verletzung keine Hinweise zu erwarten.

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Buchkritik.

Wie sich herausstellt, ist Merit entführt worden und seither in einem Raum gefangen, aus dem Sie keinen Ausweg findet. Ihr wird nur eine Frage gestellt: Warum? Da sie die Antort nicht kennt, bzw den Sinn der Frage nicht verstehen kann, bleibt sie weiter in Gefangenschaft. Regelmäßig wird ihr die Frage gestellt auf die sie keine Antwort kennt.
Morck hingegen ist bei der Durchsicht der Akte auf eine Spur gestossen, die seinerzeit übersehen wurde. So pendelt die Erzählung zwischen der Beschreibung von Merits unbarmherzigem Schicksal und der Ermittlungen des Dezernats Q. Und das tut dem Roman gut. Merits Schicksal alleine ist einfach nur trostlos und hoffnungslos, zumal auch der Leser keine Ahnung hat, wie die korrekte Antwort auf die Frage lauten soll. Aber wie zur Aufhellung erfahren wir als Leser wieder mehr von der amüsanten Zusammenarbeit von Morck und seinem Assistenten. Als die Fäden langsam zusammenlaufen, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit: Kann Morck noch rechtzeitig Merit befreien?
Ich habe recht schnell das Buch gelesen, weil ich das wissen wollte. Also hat der Autor ein spannendes und interessantes Buch geschrieben, dem ich gerne 7 Punkte gebe.

Lan (7/2013)

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