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Rezension zum Buch:
Killervirus

Autor: Rip Gerber

Killervirus
TitelKillervirus 
Autor Rip Gerber
Seiten544 
VerlagHeyne 
erschienen2010 
ISBN978-3-453-43476-9 
Bewertet mit 6 von 10 Punkten.
6 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Das Buch habe ich, wie schon andere gute Bücher auch, als Mängelexemplar in einem Kaufhaus erhalten. Da es sich um einen Thriller handelt , war ich natürlich sehr interessiert.

Über dieses Buch.

Ben Maxwell, oder besser Dr. Ben Maxwell, arbeitet in der amerikanischen Behörde, die für die Zulassung von neuen Medikamenten zuständig ist. Im Moment arbeitet er an der Zulassung eines neuartigen Herzpflasters, welches die Behandlung von Herzinfarkten erheblich vereinfachen und die Verweildauer der Patienten im Krankenhaus merklich reduzieren soll. Ben muss nur noch eine Unterschrift unter einen Bericht setzen, damit die Zulassung erfolgt.  Fast genau in diesem Moment erhält er einen Anruf, dass in einer Klinik fast alle Probanten plötzlich erkrankt sind und nach und nach versterben, ohne das ihnen geholfen werden kann. Nachdem auch noch der nationale Seuchenschutz die Klinik abriegelt, kann Ben seine Unterschrift natürlich nicht mehr leisten. Aber das bleibt nicht sein einziges Problem. Im Folgenden befindet er sich mit seinem Sohn auf der Flucht...

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Buchkritik.

Das Buch behandelt ein interessantes Thema, das allerdings schon mehrfach in anderen Romanen aufgegriffen wurde. Eine Gruppe Fanatiker kommt in den Besitz eines Virus und will mit dessen Hilfe ihre zweifelhaften Ziele durchsetzen. In diesem Roman kommt dieser Aspekt allerdings erst später zum Vorschein. In erster Linie geht es um Ben, der ein neuartiges Herzpflaster zu bewerten hat. Das Heilmittel hat das Potenzial, eine sprudelnde Geldquelle zu werden. Daher wird Ben auch von allen Seiten unter Druck gesetzt, endlich seine Unterschrift unter die Freigabe zu setzen. Fast hätte er es auch getan, bis das er von unerklärlichen Todesfällen in einer Kontrollgruppe von Patienten hört. Im folgenden kommt es zu einer wilden Verfolgung, in der er zusammen mit seinem Sohn auch schon mal auf der FBI Fahndungsliste auftaucht und nebenher einen Herzanfall bekommt. Und nach und nach erfährt er mehr über das so genannte Killervirus und dessen Zusammenhang mit dem neuen Herzpflaster. Das zu Verraten würde aber den Lesespass allzusehr senken. Das Buch ist spannend und lässt sich hervorragend lesen. Ich fand es an kaum einer Stelle langweilig. Der Plot würde sich auch gut als Film eignen, denn er hat eigentlich alles, was ein spannender Thriller benötigt, ohne jedoch zu unrealistisch zu sein. Dem Buch gebe ich daher gerne 6 Punkte, denn es hat mich ausgezeichnet unterhalten.

Lan (7/2013)