RSSNeue Rezensionen als RSS

Rezension zum Buch:
Mit besten Wünschen

Autor: Marianne Cedervall

Mit besten Wünschen
TitelMit besten Wünschen 
Autor Marianne Cedervall
Seiten384 
VerlagKnaur 
erschienen2010 
ISBN978-3-426-50491-8 
Bewertet mit 4 von 10 Punkten.
4 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Das Buch wurde mir für eine Lektüre empfohlen. Daher habe ich mich an die Empfehlung gehalten und das Buch gelesen.

Über dieses Buch.

Miriam ist eine ausgebildete Ärztin und im Augenblick recht zufrieden mit ihrem Leben. Das war aber nicht immer so. Vor einiger Zeit wurde Sie durch einen alten Bekannten in eine Selbständigkeit gelockt und wenig später ausgebootet. Nachdem Sie Ihr Geschäft schließen musste, blieben Miriam nur noch hohe Schulden übrig. In der Zeit der Armut hat die alleinerziehende Mutter auch jeglichen Kontakt zu Ihrer Tochter Anna verloren. Anna ist im Streit ausgezogen und in die USA ausgewandert. Mit Selbstdisziplin und Hilfe einer Freundin mit Namen Hervor, schafft Miriam die Wende. Nachdem Sie alle Schulden bezahlt hat und zudem ein kleines Vermögen aufgebaut hat, kauft Sie ein Haus auf ihrer ehemaligen Heimatinsel. Ihre unmittelbaren Nachbarn sind Ihre damaligen Geschäftspartner. Miriam und Hervor planen ihren Rachefeldzug gegen die Verbrecher von damals.

Werbung

Buchkritik.

Unglücklicherweise beginnt das Buch damit, dass die Pointe verraten wird. Bereits in den ersten Sätzen erfährt der Leser, das es drei Tote zu beklagen gibt. Und ganz wenig später weiss der Leser auch, das es sich dabei um drei unangenehme Zeitgenossen gehandelt haben muss, die Miriam über mitgespielt haben. Erst im weiteren Verlauf des Buches wird beschrieben, worin denn eigentlich das Verbrechen bestanden hat. Im Rest der Geschichte wird dann erzählt, wie die einzelnen Personen zu Tode kommen. Hervor hat Miriam in die Kunst der Affirmation eingeweiht, so dass Miriam einen nach dem Anderen mit zugeschnittenen Sprüchen belegt. Die Beschwörungen entfalten ihre Wirkung, wobei Miriam zunächst nicht an die Kraft der Beschwörung glaubt. Nachdem die Rache erfolgreich erledigt ist, findet auch eine Versöhnung mit der Tochter statt. Dabei finde ich diesen Part doch ein wenig merkwürdig. Mutter und Tochter haben mehr als 8 Jahre keinen Kontakt mehr miteinander, dennoch hat die Tochter auf Anhieb die richtige Telefonnummer parat. Ansonsten ist der Roman gut zu Lesen und an sich recht schlüssig. Aber irgendwie bleibt mir der Roman doch ein wenig zu sehr an der Oberfläche und es geht mir teilweise alles etwas zu schnell. Vielleicht liegt das auch daran, dass man schon zu Beginn weiss, dass die "Bösen" ein unrühmliches Ende finden. Ich kann daher dem Roman nur 4 Punkte geben.

Lan (7/2013)