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Rezension zum Buch:
Schändung

Autor: Jussi Adler Olsen

Schändung
TitelSchändung 
Autor Jussi Adler Olsen
Seiten459 
Verlagdtv 
erschienen2010 
ISBN978-3-423-21427-8 
Bewertet mit 6 von 10 Punkten.
6 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Das Buch habe ich geschenkt bekommen.  Zudem steht der Titel auf der Bestsellerliste und das ist ein Grund mehr, den Roman zu Lesen.

Über dieses Buch.

Das Sonderdezernat Q bearbeitet einen 20 Jahre alten Fall, in der es um die Tötung eines Geschwisterpaares geht. An sich ist der Fall bereits abgeschlossen, aber irgendwie gibt es Ungereimtheiten, die an der Täterschaft des seinerzeit Getändigen zweifeln lassen. Als die Ermittlungen von Morck dann noch von höherer Stelle erschwert werden, gräbt sich Morck umso tiefer in den Fall ein. Im Verlauf seiner Ermittlungen stößt er immer wieder auf Hinweise auf eine Gruppe Jugendlicher, die vor 20 Jahren abseits der Eliteschule ihr Vergnügen in Gewalt sucht und auch findet. Der Autor kennt offenbar den Film Clockwork Orange. Mit in der Gruppe ist auch Kimi, das einzige Mädchen der Gang. Mit der Zeit ist Kimi mit jedem Mitglied der Gang enger verbandelt. Es kommt sogar so weit, dass sie von einem ein Kind erwartet. Nun wendet sich die Gewalt in die Gruppe. Die "führenden Köpfe" der Gruppe drängen Kimi dazu, das Kind abzutreiben. Als sie sich nicht darauf einlässt, wird dies mit Gewalt versucht. Das geht soweit, dass Kimi infolge eines Überfalls eine Fehlgeburt erleidet. Ab diesem Tag sinnt sie auf Rache.
Mittlerweile sind die Schulfreunde, bis auf Kimi, zu Stützen der dänischen Gesellschaft gewachsen. Dies erschwert natürlich die Ermittlungen von Morck, aber es motiviert ihn auch zusätzlich.

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Buchkritik.

Dies ist der zweite Fall des Polizisten Carl Morck, der nach einem missglückten Einsatz wieder versucht, sein Leben in geordnete Bahnen zu bringen. Das ist aber die Geschichte des ersten Falles, der an anderer Stelle besprochen wird.  Morck hat sich mittlerweile ein wenig in seine neue Stelle eingelebt und hat auch so langsam wieder Gefallen an der Polizeiarbeit gewonnen. Seit er im Dezernat Q ist, bearbeitet er alte Fälle, die sich bislang nicht haben aufklären lassen. Ein solcher Fall führt in zu einer Serie von Überfällen, bei denen sich ein gemeinsames Muster erkennen lässt. Der Thriller ist gut zu Lesen und auch ziemlich spannend. Was auch nicht fehlt, ist eine kleine Portion Humor. Hier ist es das Zusammenspiel von Morck und seinen Mitarbeitern. Da ist der ironische Morck, sein kauziger arabischer Assistent el-Assad und die neue zwangsversetzte Sekretärin Rose. So bekommt der Roman neben Spannung noch Humor, daher gebe ich dem Buch gerne 6 Punkte.

Lan (7/2013)

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