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Rezension zum Buch:
Foundation-Trilogie

Autor: Isaak Asimov

Foundation-Trilogie
TitelFoundation-Trilogie 
Autor Isaak Asimov
Seiten825 
VerlagHeyne 
erschienen1991 
ISBN978-3-453-16417-8 
Bewertet mit 6 von 10 Punkten.
6 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Ich habe vor längerer Zeit einmal die einzelnen Teile der Trilogie gelesen. Und nun habe ich mir die Ausgabe gegönnt, in der die Trilogie in einem Band zusammengefasst ist.

Über dieses Buch.

Es geht um nichts Anderes als die Geschichte des Universums. In einer fernen Zukunft ist auf einem Planeten die Regierung konzentriert.
Die gesamte Planetenoberfläche von Trantor ist mir Gebäuden bedeckt in denen das Reich verwaltet wird.  Um den Planeten zu versorgen, herrscht ein reger Verkehr an den Raumhäfen, da fast alle Güter aus dem Reich importiert werden müssen. In dieser Zeit kommt ein Gelehrter, Hari Seldan zu dem Schluss, dass das Imperium über kurz oder lang zerfallen muss. Darauf habe man keinen Einfluss, es ginge jedoch darum, die Zeit nach dem Zusammenbruch so kurz und so angenehm wie möglich zu gestalten. Aus diesem Grund gründet er eine Stiftung, die weit ab von Trantor auf einem Planeten beginnt, planend in die Zukunft einzugreifen. Genau am entgegengesetzten Ende der Galaxis arbeitet eine weitere Gruppe am gleichen Ziel. Obwohl beide Gruppierungen auf den gleichen Gründer zurückgehen, weiss keine von der jeweils anderen Gruppe. Die erste Gruppe nennt sich: die Foundation und arbeitet mehr oder weniger im öffentlichen Licht. Die zweite Gruppe hingegen entzieht sich jeder Beobachtung. Der Roman beschreibt im Folgenden einen Zeitraum von 1000 Jahren, und da passiert so Einiges...

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Buchkritik.

Die Geschichte von Trantor und der Foundation ist eng miteinander verknüpft. Asimov hat hier in Person des Hari Seldan einen Wissenschaftler eingeführt, der in einem neuartigen Verfahren die Zukunft aufgrund von mathematischen Modellen zu erfassen versucht. Es handelt sich dabei um das Gebiet der Psychohistorik. Das Verfahren ist so angelegt, das es das Verhalten grosser Menschenmassen als Basis für die Voraussagen verwendet. So soll der Plan Hari Seldans über einen Zeitraum von 1000 Jahren die Menschheit wieder zu alter Form und Blüte bringen. Da der Zerfall des Reiches unweigerlich kommen wird, mahnt Seldan die Menschen, etwas zu unternehmen. Leider werden seine Berechnungen und Befürchtungen nicht entsprechend gewürdigt. Vielmehr wird er mit seiner Gruppe auf einen Planeten am Rande des bekannten Universums verbannt. Aber, und das kommt erst im Nachhinen heraus, auch das ist ein Teil des Plans. Seitdem versuchen die Wächter des Plans, die Geschicke der Menschheit im Rahmen des Plans zu halten. Insgesamt ist die Trilogie eine interessante Möglichkeit, wie eine Zukunft aussehen könnte. Im Verlauf des Buches kommt es immer wieder zu Situationen, an denen der Plan akut gefährdet ist. Aber letztendlich wendet sich das Schicksal wieder und die Entwicklung verläuft wieder ganz nach Plan.
Da ich das Buch recht zügig gelesen habe, kann ich es als spannend und gut lesbar bezeichnen. Daher gebe ich dem Buch auch 6 Punkte.

Als Ergänzung sein gesagt, das in der mir vorliegenden Ausgabe ab Seite 829 ein 80 Seiten umfassendes Kapitel folgt, in dem ein weiterer Autor - Michael F. Flynn- eine Einführung in die Psychohistorik  bietet. Dieses Kapitel bietet einige Bezüge zur Gegenwart und eine Menge an Tabellen und graphischen Übersichten.

Lan (12/2013)