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Rezension zum Buch:
Im Namen des Mörders

Autor: Giorgio Faletti

Im Namen des Mörders
TitelIm Namen des Mörders 
Autor Giorgio Faletti
Seiten508 
VerlagGoldman 
erschienen2006 
ISBN978-3-442-46651-1 
Bewertet mit 4 von 10 Punkten.
4 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Wie schon in der Vergangenheit häufig geschehen, habe ich das Buch aus einem Antiquariat, welches Mängelexemplare verkauft. Den Autor kannte ich nicht und auch der Titel sagte mir nicht viel. Leider war zu diesem Buch kein Coverbild zu finden.

Über dieses Buch.

Die Hauptperson des Romans ist Jim, ein Navajo, der als Jugendlicher aus seinem Heimatort in die weite Welt ausgewandert ist und dort als Hubschrauberpilot sein Geld verdient. Anlass für seine Rückkehr ist der Tod seines Grossvaters, dessen Asche er nach alter Tradition an einer besonderen Flussbiegung im Grand Canyon verstreuen will. Durch seine Rückkehr wird er auch wieder mit seiner Vergangenheit konfrontiert, die alles andere als rosig war. Er ist ein unsteter Charakter, der immer auf der Flucht zu sein scheint. Letztendlich ist er aber auf der Flucht vor sich Selbst, da er sich weder als Weisser, noch als Indianer fühlt. Als dann ein ehemaliger Freund auf denkwürdige Art ermordet wird, macht Jim sich daran, zusammen mit dem Polizeichef und einer Reporterin, den oder die Mörder zu fassen. Hilfe bekommen Sie dabei von Charlie, einem alten Indianer, der recht wortkarg der Gruppe beisteht. Durch ihn bekommen Sie dann auch den Hinweis, das der Tod durch einen alten indianischen Racheschwur erfolgt sein muss. Zunächst scheint dies aber keine Option zu sein, denn was können schon alte indianische Schamane in der Neuzeit bewirken? Als aber auch noch weitere Menschen den gleichen merkwürdigen Tod erleiden, wandelt sich die Meinung in der Gruppe. Aber wie kann man einen einmal losgelassenen Geist stoppen?

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Buchkritik.

Das Buch fing ja an sich recht spannend an. Die handelnden Personen wurden gut in die Geschichte eingeführt und auch die Beziehungen zueinander wurden ansehnlich beschrieben. Ich fand es aber ein wenig hinderlich, das es bei einzelnen Kapiteln anfänglich unklar war, zu welchem Zeitpunkt die Handlung spielt. So lebt Jim in der Gegenwart, aber zwischendurch kommen Handlungen, die im vorigen Jahrhundert angesiedelt sind. Das hemmt ein wenig den Lesefluss. Ansonsten ist es ein unterhaltsamer Roman, der allerdings einen -für mich jedenfalls als unpassend empfundenen- merkwürdigen Schluss hat. Deshalb gebe ich dem Buch auch nur 4 Punkte.

Lan (12/2013)