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Rezension zum Buch:
Der Augensammler

Autor: Sebastian Fitzek

Der Augensammler
TitelDer Augensammler 
Autor Sebastian Fitzek
Seiten439 
VerlagKnaur 
erschienen2010 
ISBN978-3-426-50375-1 
Bewertet mit 7 von 10 Punkten.
7 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Der Roman war in den Bestsellerlisten recht weit nach oben geklettert, daher war es schon richtig, den Roman zu lesen.

Über dieses Buch.

Ein wohl psychisch gestörter Unbekannter spielt mit Familien ein perfides Spiel. Er verschafft sich Zugang zu den Opfern und tötet zunächst die Ehefrau. Dann entführt er die Kinder und gibt dem Vater dann ein Ultimatum vor. Sollte der Vater es nicht innerhalb der vorgegebenen Zeit schaffen, sein Kind zu finden und zu befreien, so stirbt das Kind. Die Leichen der Kinder bringt er an einen neuen Ort, nachdem er den Körpern das linke Auge entnommen hat. Daher hat der Unbekannte auch seinen Namen erhalten: Der Augensammler.

Der ehemalige Polizist, Zorbach, der bei einem Einsatz eine Frau erschossen hat, arbeitet seitdem bei einer Zeitung.  In dem aktuellen Fall des Augensammlers wird die Sache nun für Zorbach bedrohlich. Mit der getöteten Frau des aktuellen Opfers hatte er eine Affäre. Auch das er als erster am Tatort erscheint, macht die ermittelnden Beamten mißtrauisch. Der Hinweis, dass er über Polizeifunk vom Ort des Geschehens erfahren hat, lässt sich nicht halten. Einen solchen Funkspruch hat es nie gegeben. Als Zorbach noch die blinde Alina kennen lernt, die aufgrund einer besonderen Gabe Täterwissen beisteuern kann, wird er verdächtigt, der Augensammler zu sein. Es folgt ein Wettlauf mit der Zeit um das Leben des entführten Kindes. Am Ende kommt es aber besonders schlimm für Zorbach, denn der Augensammler hat es auf seine Familie abgesehen.

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Buchkritik.

Ein spannender Thriller, der knapp und locker erzählt wird. Immer wieder gibt es kleine überrschende Wendungen, die dem Roman zu seiner Spannung verhelfen. Auf der anderen Seite sind die Personen und deren Handlungen manchmal leicht überzeichnet und überzogen. Was an dem Buch noch bemerkenswert ist; es beginnt mit Seite 439 und endet mit Kapitel 1 auf Seite 1. Damit gelingt es dem Autor, die Geschichte in einen Countdown zu Packen, der ordentlich für weitere Spannung sorgt. Jede Seite, jede Information ist wichtig, denn die Zeit wird knapp. Ich fand das Buch spannend und recht gut zu Lesen. Ich bin mir nur nicht sicher, wieviele Punkte ich in diesem Fall geben soll. Ich denke, 7 Punkte sind angemessen.

Lan (12/2013)