Buchrezension zu: »Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand« von Jonas Jonasson
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Rezension zum Buch:
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Autor: Jonas Jonasson

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
TitelDer Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand 
Autor Jonas Jonasson
Seiten416 
Verlagbtb 
erschienen2009 
ISBN978-3-570-58501-6 
Bewertet mit 9 von 10 Punkten.
9 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Der Roman war in der Bestsellerliste des Spiegel zu finden. Ein Grund, den Roman einmal zu Lesen.

über dieses Buch.

Der Roman erzählt in Rückblicken aus dem Leben eines Menschen, der an seinem 100. Geburtstag aus dem Altenheim entflieht. Zu Beginn des Romans macht Allan Karlsson noch einen leicht senilen bzw. dementen Eindruck. Es wird geschildert, wie er auf Pantoffeln aus dem Fenster steigt und dann recht ziellos durch die Stadt irrt. Dieser Eindruck bleibt aber nicht bestehen. Im weiteren Verlauf des Buches erfährt der Leser, wie Karlsson an einer Bussation in den Besitz eines Koffers mit reichlich Drogengeld kommt. Von nun an lebt er auf der Flucht vor der Polizei und dem Eigentümer des Geldkoffers. Auf seine Mitstreiter trifft er mehr oder weniger zufällig. Zunächst ist da ein älterer notorischer Dieb, in dessen Bleibe die Beiden auf einen der Drogendealer treffen, den sie aber in die Kühlkammer einsperren können. Am nächsten Morgen müssen die Beiden sich mit einem toten Drogendealer beschäftigen, da dieser recht allergisch auf die Kälte reagiert hat. So ziehen die Beiden weiter und zur Truppe stossen im weiteren Verlauf noch ein Imbissbudenbesitzer, eine schöne Frau und ein Elefant.
Die Polizei ist ratlos, da die einerseits von 2 Toten zu wissen glaubt, andererseits einige Zeugen auf eine Entführung hindeuten. Zwischenzeitlich erzählt Karlsson immer wieder kleine Geschichten aus seinem Leben, welches in der Tat sehr bewegt zu sein scheint. So hat er mit an der Entwicklung der Atombombe gearbeitet und war auch mit fast allen Größen der Politik vertraut. Aber zu viel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, das es sich einfach lohnt, das Buch selbst zu Lesen.

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Buchkritik.

Ich habe schon länger nicht mehr ein so unterhaltsames Buch gelesen. Und ich war recht betrübt, als ich an der letzten Seite angekommen war. Der Autor vesteht es wunderbar, die Geschichte mit einer gehörigen Portion Humor zu würzen, ohne das dabei eine reine Lachnummer entsteht. Um es kurz zu machen: Das Buch kann ich mir sehr gut als Film vorstellen und daher gebe ich diesem Roman auch gerne 9 Punkte.

Lan (12/2013)

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