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Rezension zum Buch:
Im Bann der Dunkelheit

Autor: Dean Koontz

Im Bann der Dunkelheit
TitelIm Bann der Dunkelheit 
Autor Dean Koontz
Seiten399 
VerlagHeyne 
erschienen2008 
ISBN978-3-453-19931-6 
Bewertet mit 7 von 10 Punkten.
7 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Ein Roman von Dean Koontz in der Ecke mit den reduzierten Exemplaren? Das konnte ich mir nicht vorstellen, daher habe ich mir das Buch auch schnell gekauft.

Über dieses Buch.

Snowman ist ein armer Mensch. Er leidet an einer seltenen Krankheit, oder kurz XP genannt, die es ihm unmöglich macht, tagsüber vor die Türe zu gehen. So lebt er im Dunkeln und meidet das Licht. Er ist Waise, dessen Mutter vor Jahren im nahegelegenen Militärstützpunkt an geheimen Forschungen beteiligt war, bei denen ein Virus entwichen ist. Infolge der Verseuchung wurde der Stützpunkt aufgegeben und das Gelände wurde umzäunt. Über den Verbleib des Vaters ist nichts bekannt.
Als er eines abends bei seiner Bekannten vorbeikommt, erfährt er, dass deren Sohn Timmy kurz vorher verschwunden ist. Zusammen mit seinem Hund nimmt er die Fährte auf und gelangt so zu dem verlassenen Militärstützpunkt. In dieser Nacht kann er jedoch Timmy nicht finden. Nachdem er angegriffen wird, wird er auch von seinem Hund getrennt. Per Telephon holt er seinen Freund Bobby zu Hilfe, mit dem er sich bei einem verlassenen Wohnhaus auf dem Militärgelände trifft. Dort finden Sie die Leiche eines Soldaten und ein Tonband. Vor dem Haus treffen sie auf einen Schwarm Vögel, der eine unerklärliche Verhaltensweise offenbart. Um aber weiter nach Timmy und dem Hund zu suchen dringen Sie in die geheimen Ebenen unter einer Lagerhalle ein. Dort hatte er die Spur seines Hundes verloren. Bobby und Snow gelangen nach einem Abstieg in eine seltsam geformte Kammer, die mit einem merkwürdigen Material beschichtet ist, welches auf den Lichtschein der Taschenlampe zu reagieren scheint.
Beide sehen merkwürdige Phänomene, die ihnen Angst machen. Gerade noch rechtzeitig vor der Dämmerung können Sie das Gelände verlassen und hören sich bei Snow das gefundene Tonband an. Es enthält die letzten Worte des Soldaten, der sich und seine Familie getötet hat. Dies erfolgte wahrscheinlich unter dem Einfluss des Virus, welches seine Mutter entwickelt hatte. Sie beschließen, in der nächsten Nacht zusammen mit weiteren Freunden die Suche fortzusetzen. Aber die nächste Nacht wird wesentlich gefährlicher und unerklärlicher.

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Buchkritik.

Die Romane von Dean Koontz habe ich bisher gerne gelesen. So auch diesen hier. Im Mittelpunkt steht ein relativ einsamer Mensch, der infolge seiner Kranheit nicht am "normalen" Leben teilhaben kann. Der Autor hat einen erfrischenden Stil und macht es einem leicht, der Geschichte zu folgen. Aber auch in diesem Roman kommt es gegen Ende doch zu etwas merkwürdigen Geschehnissen, die eine genaue Einordnung des Romans erschweren. Ist es nun ein Thriller, ein Fantasy oder ist es ein Science-Fiction? Ich kann diese Frage nicht eindeutig beantworten. Für mich ist es in der Hauptsache ein Thriller mit Elementen der SF. Aber das hindert den Roman nicht daran, spannend und unterhaltend zu sein. Ich gebe dem Buch daher 7 Punkte.

Lan (12/2013)

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