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Rezension zum Buch:
Chronos

Autor: Robert Charles Wilson

Chronos
TitelChronos 
Autor Robert Charles Wilson
Seiten396 
VerlagHeyne 
erschienen2008 
ISBN978-3-453-52448-4 
Bewertet mit 6 von 10 Punkten.
6 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Das, was als kurze Inhaltsangabe auf dem Cover zu Lesen war, machte mir Lust auf diesen Roman.

Über dieses Buch.

Irgendwann in der Gegenwart will Tom Winter sein Leben neu ordnen. Er hat gerade die schmerzliche Trennung von seiner Frau hinter sich gebracht und ist wieder in seine alte Heimatstadt gezogen. Dort kauft er sich ein kleines Häuschen am Rande der Siedlung und will so sein Leben wieder in Ordnung bringen. In dem Haus wohnte vorher ein Einsiedler, von dem aber seit längerer Zeit Niemand mehr etwas vernommen hat. So kommt Tom über einen Makler an das schmucke kleine Haus. Nach ein paar Tagen bemerkt er jedoch etwas Seltsames an seinem neuen Haus. Schmutziges Geschirr ist am nächsten Tag blitzsauber und auch sonst scheint sich das Haus selbst zu reinigen und zu reparieren. So findet er im Keller des Hauses ein Trennwand, hinter der er Geräusche vernimmt. Aber als er am nächsten Morgen das Loch weiter vergrößern will, was er Tags zuvor gestemmt hat, ist dies wieder verschlossen. Nach eingen Tagen kann er einen Durchgang öffnen und findet einen Tunnel, der in einen verlassenen Keller mündet. Mit Erstaunen und Entsetzen stellt er fest, dass der Endpunkt des Tunnels sich einige Kilometer entfernt von seinem Haus in New York befindet. Im New York der sechziger Jahre!
Der Tunnel scheint eine Zeitreise zu ermöglichen. Als dann später noch jemand mit ihm Kontakt über sein Radio und seinen Fernseher aufnehmen will, ist Tom Winter noch erstaunter. Was hat das alles zu Bedeuten?

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Buchkritik.

Was man nicht immer alles in den Wühltischen finden kann. Ich bin froh, dass ich diesen Roman gefunden habe. Denn er hat eine gute Idee und ist dazu noch spannend und auch noch leicht lesbar. Mit einem Wort: gute Unterhaltung.
Da landet ein bedauernswerter Herr Winter, der an sich nur sein Leben ordnen will, inmitten eines Geheimnisses. Portale in andere Zeiten treffen genau auf seinem Grundstück aufeinander. An sich werden die Portale bewacht. Aber der bisherige Wächter wurde schwer verletzt. Das ist ein interessante Idee, die an sich einen guten Stoff für einen Film bietet. Natürlich ist auch in dieser Geschichte ein böser Gegenspieler vorhanden, der die Portale zu seinem Vorteil nutzen möchte. Ich finde, mit 6 Punkten ist der Roman gut bewertet.