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Rezension zum Buch:
Fluch der Angst

Autor: Jose Carlos Somoza

Fluch der Angst
TitelFluch der Angst 
Autor Jose Carlos Somoza
Seiten565 
VerlagUllstein 
erschienen2009 
ISBN978-3-548-28035-6 
Bewertet mit 3 von 10 Punkten.
3 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Dies ist auch wieder ein Buch, welches ich geschenkt bekommen habe.

Über dieses Buch.

Irgendwann in der Zukunft schlittert ein einfacher Zugschaffner in eine Verschwörung. Ein Attentäter raunt ihm mit letzter Kraft ein paar Worte zu und verstibt dann von eigener Hand. Die mitgeführte Bombe kommt nicht zur Explosion. Die herbeigeilten Sicherheitskräfte begleiten Daniel Kean in einen Raum in einem ausgedehnten Höhlensystem. Dort trifft eine weitere Sicherheitskraft ein, die Keans Frau und deren Kind mitbringt. Die Leute von der Sicherheit wollen nun wissen, welches die letzten Worte des Attentäters waren. Aber Kean kann sich nicht an die Worte erinnern. Dies gibt es auch immer wieder zu Verstehen. Leider glaubt ihm niemand, so dass einer der Sicherheitskräfte seine Frau erschiesst. Bevor es noch weiteres Blutvergiessen gibt, erlöscht das Licht und im Schutz der Dunkelheit wird Kean befreit und er findet sich bei einem älteren Herrn wieder, der sich ebenfalls für die letzten Worte des Attentäters interessiert. Man sichert Kean zu, sich um die Befreiung seiner Tochter zu kümmen, wenn er sich denn an die letzten Worte erinnern würde. Die letzten Worte sind nämlich der "Schlüssel zum Abgrund", mit denen die letzten Geheimnisse der zeitgenössischen Religion gelüftet werden können. Die "Guten", mit denen nun Kean fortan umherzieht, wollen mit dem Schlüssel die Religion bewahren, wogegen die "Bösen" die Weltherrschaft anstreben. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, wobei nicht klar ist, welche der Gruppierungen einen Vorteil hat.

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Buchkritik.

Es fing schon, zumindest für mich, leicht verwirrend an. Es war mir nicht klar, in welcher Zeit der Roman spielt. Erst nach und nach wurde klar, dass die Handlung irgendwo in ferner Zukunft anzusiedeln ist. Dazu fand ich noch recht nervig, wie sehr oft beschrieben wurde, wer denn gerade was für eine Kleidung anlegt. Ich fand diese Beschreibungen nicht sehr zielführend. Bis zur Mitte des Romans baute sich der Spannungsbogen noch gut auf. Danach wurde es aber etwas unübersichtlich, da die Grenzen zwischen Gut und Böse zu sehr verschwammen. Hinzu kamen dann noch übersinnliche Fähigkeiten und weitere kleine Ungereimtheiten, die mir den Lesespass doch etwas verdarben. Ich habe jedenfalls so keinen rechten Zugang zu dem Roman gefunden. Daher wollte sich auch nicht so recht das Kopfkino einstellen. Die Bilder blieben immer ein wenig nebulös und damit fand ich es schwierig, dem Handlungsfaden zu folgen. Daher kann ich dem Buch auch keine bessere Punktzahl als 3 geben.

Lan (1/2014)