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Rezension zum Buch:
Operation Genesis

Autor: Jeremy Robinson

Operation Genesis
TitelOperation Genesis 
Autor Jeremy Robinson
Seiten480 
VerlagUllstein 
erschienen2010 
ISBN978-3-548-28178-0 
Bewertet mit 5 von 10 Punkten.
5 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Es handelt sich hierbei einmal mehr um ein Buch, welches ich in einem Antiquariat gefunden habe. Vom Autor habe ich bislang noch keine Notiz genommen. Aber wie die Vergangenheit gezeigt hat, finden sich auf diesem Weg ab und an lohnenswerte Bücher.

Über dieses Buch.

In den USA tritt ein Virus auf, welches bei der männlichen Bevölkerung zu einem plötzlichen Herztod führen kann. Als auch der Präsident der Vereinigten Staaten infiziert wird, hilft ihm nur seine guten Konstitution und der schnelle Eingriff eines Arztes, am Leben zu bleiben. Das Virus ist schnell bestimmt und eine Quarantäne über dem Weissen Haus verhindert einstweilen den weiteren Ausbruch des Virus. Fiberhaft versuchen die Mitabeiter nun, die infizierten Kontaktpersonen zu bestimmen, um zum Ursprung des Virus zu gelangen. Schnell stellt sich heraus, dass das erste Auftreten in den Wäldern Vietnams zu verzeichnen ist. Eine Spezialeinheit soll mit einer Biologin in das politisch instabile Gebiet reisen, um dort nach der Quelle des Virus zu suchen. Dort angekommen gerät das Team unter Beschuss und kann sich in weiteren Verlauf der Mission nicht mehr frei bewegen. Zu allem Überfluss wird das Team auch noch von extrem agressiven menschenähnlichen Wesen angegriffen. Schafft es das Team, rechtzeitig ein Gegenmittel zu finden?

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Buchkritik.

Ich gebe ja gerne zu, dass die Story auf den ersten Blick etwas hahnebüchen daherkommt. Warum muss man auch im tiefsten Dschungel nach einem Gegenmittel suchen, wenn man daheim über die modernsten Labore verfügen kann. Die Frage habe ich mir auch gestellt. Aber der Einsatz hat ja noch einen weiteren Aspekt. Nachdem man herausgefunden hatte, wer der Patient Nummer 1 war, hat man eben festgestellt, das er sich wohl bei einer Reise in Vietnam den Virus eingefangen hat. Da ist es natürlich sinnvoll, die Quelle möglichst zu eliminieren. Zudem stellt sich heraus, das das Virus mitnichten zufällig aufgetreten ist. Es wurde mit voller Absicht in die freie Welt entlassen. Die US-Regierung will - verständlicherweise - eine landesweite Panik vermeiden und so muss natürlich die Mission in aller Stille durchgeführt werden. Die menschenähnlichen Wesen stellen sich als Nachfahren der Neandertaler heraus, die in ihrer Flucht vor dem modernen Menschen die Hochebenen und Wälder Vietnams als ihre neue Heimat ansehen. Und diese Heimat muss natürlich mit allen Mitteln geschützt werden.
Gut, es klingt immer noch recht merkwürdig. Aber dennoch konnte man den Roman gut lesen und er ist auf jeden Fall unterhaltsam und spannend. So weit ich erkennen kann, gibt es noch einen Roman über das Einsatzteam, im Buch auch Schachteam genannt. Ich habe mir jedenfalls vorgenommen auch diesen Roman zu Lesen. Was die Wertung anbelangt, mehr als 5 Punkte kann ich diesem Buch nicht geben.

Lan (1/2014)