Buchrezension zu: »Reload« von Jack Henderson
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Rezension zum Buch:
Reload

Autor: Jack Henderson

Reload
TitelReload 
Autor Jack Henderson
Seiten574 
VerlagBlanvalet 
erschienen2009 
ISBN978-3-442-37319-2 
Bewertet mit 7 von 10 Punkten.
7 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Dies ist auch wieder ein Buch, welches ich einfach so in einer Buchhandlung gekauft habe, ohne vorher etwas über das Buch oder den Autor gehört zu haben.

über dieses Buch.

Jeder kennt sicherlich noch die Anschläge 9/11 auf die Zwillingstürme in New York. Zu dieser Zeit beginnt die Geschichte des Buches. Eine Mitarbeiterin der Regierung, Jeannie Reese, stellt ein umfangreiches Überwachungsprogramm für das Internet vor, das unter der Bezeichnung IRIN entwickelt wurde. Es funktioniert nach Art eines Computerwurms und soll in der letzten Entwicklungsstufe anhand der gewonnenen Daten und Querverweise nahezu selbsttätig drohende Verbrechen erkennen und so verhindern können. Genau während der Besprechung zu IRIN, die im Pentagon stattfindet, kommt es auch dort zu dem Anschlag mit einem weiteren Flugzeug. Waren die zuständigen Stellen bislang noch gegen die Freigabe von IRIN, so sind nun die letzten Zweifel verflogen. Das Programm kann gestartet werden. Im Laufe der weiteren Tage findet IRIN in den Weiten des Internet ein Chatprotokoll von vor einigen Jahren, in dem ein Teilnehmer einen Terroranschlag gegen die USA skizziert. Die damaligen Planspiele passen ziemlich genau auf die Geschehnisse des 9/11, mit einem Unterschied. Im Chat wurden noch weitergehende Aktionen beschrieben. Reese versucht nun mit allen Mitteln, die damaligen Teilnehmer des Chat zu ermitteln. Leider ist dies nicht einfach möglich, da es der Teilnehmer offenbar hervorragend versteht, seine Identität zu verbergen. Zwischenzeitlich wird Reese auch vom Militär aus dem Projekt IRIN gedrängt und kann sich nur noch durch ihre Flucht vor einer Verhaftung retten. Mit ihr flüchten auch ihr Mitarbeiter und ein Soldat, der ursprünglich zu ihrer Überwachung abgestellt war. Von nun an ist Sie auf sich alleine gestellt. Nach einigen Tagen gelingt es Reese einen kurzen telefonischen Kontakt mit dem Chatteilnehmer herzustellen. Wenig später betritt Reese auch die Wohnung des Teilnehmers, muss aber feststellen, dass Niemand mehr dort ist. Hinter dem Pseudonym steckt John Fagan, der von einem größenwahnsinnigen Lantrell entführt wird und zu einer Farm verschleppt wird. Dort soll er einen neuen Angriffsplan auf die USA entwickeln. Lantrell will danach auf den Ruinen der USA eine neue Weltordnung aufbauen. Anfangs weigert sich John, gibt seinen Widerstand nach Drohungen auf. Insbesondere, nachdem Lantrell willkürlich Leute vor den Augen Johns erschiessen läßt. Er kann jedoch Reese eine codierte Nachricht zukommen lassen. Nach einigen Tagen gelingt es John, zu entkommen und so landet er in Las Vegas. Dort versucht er zusammen mit Reese und einigen anderen, seinen eigenen Plan, den er für Lantrell entwickelte, zu boykottieren, um die Terroranschläge zu verhindern. Leider ist dies nicht so einfach zu bewerkstelligen, da vieles automatisiert ablaufen soll. Wird das noch gelingen?

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Buchkritik.

Das war mal wieder ein spannendes Buch. Vor allem kann ich mir vorstellen, das sich auch einige Freunde von Verschwörungen daran begeistern können. Im Angesicht der zwischenzeitlich aufgedeckten Aktivitäten der Geheimdienste erscheint eine ,wie im Buch beschriebene, Überwachung leider nicht mehr als reine Fiktion. Was mir an diesem Roman recht gut gefallen hat, ist die Art und Weise, wie der eingeleitete Plan letztendlich vereitelt werden kann. Aber dazu möchte ich an dieser Stelle nicht allzuviel verraten, denn sonst würde das einem den Lesegenuss vereiteln. Nebenbei kann ich mir diesen Roman auch gut als Film vorstellen. Daher gebe ich dem Buch auch gerne 7 Punkte.

Lan (1/2014)

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