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Rezension zum Buch:
Der Medicus

Autor: Noah Gordon

Der Medicus
TitelDer Medicus 
Autor Noah Gordon
Seiten848 
VerlagHeyne 
erschienen2011 
ISBN978-3-453-47109-2 
Bewertet mit 7 von 10 Punkten.
7 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Das Buch steht sein einiger Zeit als gebundene Ausgabe hier im Regal. Es handelt sich dabei wohl um ein Geschenk. Bisher habe ich es nur noch nicht gelesen. Die Angaben beziehen sich auf die neuere Taschenbuchausgabe.

Über dieses Buch.

Die Handlung beginnt irgendwann um das Jahr 1000 in England. Das Schicksal will es, das nach dem Tod der Eltern die Kinder in verschiedene Familien gegeben werden. Die Hauptperson, Rob Cole, kommt zu einem Baderchirurg, der durch die Lande zieht und auf Marktplätzen seine selbst erstellte Medizin verkauft. Nebenher werden die einfachen Krankheiten der armen Leute behandelt. Rob wächst bei seinem Herrn auf und eignet sich immer mehr medizinisches Wissen an. Dabei kommt ihm auch seine Gabe zugute, die er schon im Kindheitsalter entdeckt hat. Er kann den nahen Tod eines Patienten mit seinen Händen spüren. Zu einer Gelegenheit erfährt er von einem sagenhaften Arzt, Ibn Sina Avicenna, der im fernen Orient (Isfahan) eine sehr anerkannte Medizinschule leitet. Rob hat sich das Ziel gesetzt, dort als Medicus ausgebildet zu werden. Leider kann er als getaufter Christ dort nicht aufgenommen werden. Er macht sich dennoch nach dem Tod seines Herrn mit einer Karawane auf den Weg nach Isfahan. Während der fast zweijährigen Reise lernt er auch eine Gruppe mitreisender Juden kennen,  mit denen er beginnt, persisch zu lernen. In Isfahan angekommen, gibt er sich als Jude aus und wird nach einigen Schwierigkeiten an der Schule angenommen.
Nach vielen Abenteuern kehrt er mit seiner Frau zurück und läßt sich in Schottland nieder.

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Buchkritik.

Den Roman habe ich recht schnell gelesen. Das liegt vor Allem an der sehr flüssigen Erzählweise, aufgrund derer man entspannt eine Seite nach der Anderen lesen kann. Dabei sind einige Dinge des Romans Fiktion, andere hingegen historisch belegt. Welche Details da im Einzelnen sind, war mir als Leser eigentlich egal. Es handelt sich bei dem Buch um einen gut zu Lesenden, spannenden und unterhaltsamen Roman. Mehr braucht ein gutes Buch eigentlich auch nicht.  Ich gebe dem Buch daher gerne 7 Punkte.
Wie ich erfahren habe, soll das Buch 2012 verfilmt werden.


Nachsatz: Mittlerweile ist der Film auch in die Kinos gekommen und ist dort recht erfolgreich, was ich mir gut denken kann.

Lan (1/2014)

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