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Rezension zum Buch:
Die Anklage

Autor: David Ellis

Die Anklage
TitelDie Anklage 
Autor David Ellis
Seiten603 
VerlagHeyne 
erschienen2011 
ISBN978-3-453-43451-6 
Bewertet mit 7 von 10 Punkten.
7 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Das Buch habe ich bei einem Bekannten gesehen und mir dann ausgeliehen. Mal sehen, was dieser Thriller so bringt.

Über dieses Buch.

In der Hauptsache geht es um einen Anwalt, Jason Kolarich, der recht neu in einer rennomierten Kanzlei ist. Seine Frau erwartet zu der Zeit das erste Kind des jungen Paares. Sein erster Fall in dieser Kanzlei ist dann auch schon ein recht umfassender und komplizierter Fall. Ein Senator wird des Mordes beschuldigt. Zudem soll er auch mit in eine Affäre um Schutzgelderpressungen verwickelt sein. Das FBI hat einige Beweise und Zeugen zusammengetragen, die ohne Zweifel die Schuld von Senator Hector Almundo belegen können sollen. Der Fall ist knifflig, daher vernachlässigt er ein wenig seine Familie. Mittlerweile ist das Kind zur Welt gekommen und an einem Wintertag will die Familie über das Wochenende zu Jasons Schwiegereltern fahren. Wegen des Falles ist er aber nicht in der Lage, rechtzeitig das Büro zu verlassen. Jason wartet noch auf den Rückruf eines Zeugen, so kann er nicht mit seiner Frau zusammen fahren. Frau und Kind fahren daher schon einmal vor, erleiden jedoch wegen der schneeglatten Strassen einen Unfall, bei dem beide zu Tode kommen. Für Jason bricht eine Welt zusammen. Der Zeuge, auf dessen Anruf er gewartet hatte, ist etwa zur gleichen Zeit ermordet worden. Senator Almundo wird im weiteren Verlauf des Prozesses freigesprochen. Jason bekommt den Verdacht, dass der Tod seiner Familie und der Tod des Zeugen zusammenhängen könnten. Er beginnt nun, selbst den Fall zu hinterfragen. Als er durch die Vermittlung von Almundo einen lukrativen Job bei der Verwaltung bekommt, ist es an Ihm, zusammen mit dem FBI, neue Beweise zu sammeln. Dabei entgeht er nur knapp dem Tod. Denn er hatte vorher keine Ahnung, mit welchen einflussreichen Personen er sich da anlegt.

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Buchkritik.

Es ist schon ein spannender und interessanter Thriller, den der Autor da geschrieben hat. Er erzählt die Geschichte des Jason Kolarich aus der Ich-Perspektive, so dass man sich schnell von der Story einnehmen lassen kann. Schichtweise deckt er die schmutzigen Machenschaften der beteiligten Personen auf. Und da Jason einen Hang zur Selbstaufgabe hat, geht er nach und nach immer höhere Risiken ein. Dabei schafft er es aber, den Hintermännern der Verschwörung immer näher zu kommen. Auch das FBI handelt nicht immer ganz gesetzeskonform. Aber dies nur am Rande. Jasons einziger Antrieb ist es, den Tod eines Zeugen und seiner Familie aufzukären. Und ob ihm das gelingt, lesen Sie am Besten selber nach, denn dann bleibt es spannend.
Da ich mir das Buch recht gut als Film vorstellen kann, erscheinen mir hier 7 Punkte als Bewertung angemessen.

Lan (2/2014)