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Rezension zum Buch:
Der Feind im Schatten

Autor: Henning Mankell

Der Feind im Schatten
TitelDer Feind im Schatten 
Autor Henning Mankell
Seiten592 
Verlagdtv 
erschienen2012 
ISBN978-3-423-21334-9 
Bewertet mit 7 von 10 Punkten.
7 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Die Romane um den Polizisten Kurt Wallander habe ich an sich recht gerne gelesen. Sie waren immer spannend und auch unterhaltend. Nun ist wieder ein Roman von Mankell erschienen, der einen Fall in Wallanders Berufsleben schildert.

Über dieses Buch.

Wallander wird Großvater. Seine Tochter, die ja bekanntlich auch im Polizeidienst ist, hat endlich ihren Mann fürs Leben gefunden und wenig später stellt sich der Nachwuchs ein. Wallander lernt die Schwiegereltern kennen und hier kommt wieder der Polizist in ihm durch. Etwas am Schwiegervater scheint nicht ganz in Ordnung zu sein. Seine Vermutung wird bestätigt, als Hakan von Enke spurlos verschwindet. Als ein paar Wochen später auch Louisa, die Schwiegermutter seiner Tochter verschwindet, geht die Suche richtig los. Was ist geschehen? Wo sind die Beiden? Kurze Zeit später wird Louisa tot aufgefunden. Alles deutet auf einen Selbstmord hin. Nur Wallander hat Zweifel daran, die sich später auch bestätigen. Es handelt sich um einen Mord, aber weshalb? Es beginnt eine umfangreiche Ermittlung, die Wallander in seinem Urlaub unterstützt; Sein Revier ist für diesen Fall nicht zuständig, daher kann er nicht offiziell an den Ermittlungen teilnehmen.

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Buchkritik.

Eines kann man schon nach der Lektüre feststellen. Es wird wohl keine weiteren Wallander-Romane mehr geben. Nein, Wallander stirbt nicht, er bleibt am Leben, aber dies ist dennoch sein letzter Fall gewesen. Ansonsten fügt er sich gut in die Reihe der bislang erschienenen Romane ein. Er ist spannend und unterhaltsam geschrieben. Auch die Hauptfigur, Kurt Wallander, ist lebensnah. Er hat Fehler und er benimmt sich nicht immer einwandfrei, aber dadurch gewinnt die Figur Tiefe und Menschlichkeit. Er ist ein Mensch mit Ecken und Kanten. In diesem Roman wird auch an manchen Stellen Bezug zu Wallanders anderen Fällen genommen. Unter Anderem kommt es auch zu einem Treffen mit einer Figur aus dem Roman "Hunde von Riga", der Baiba Liepa. Aber mehr kann und will ich an dieser Stelle nicht verraten, um die Spannung nicht zu verderben. Der Roman bekommt von mir auf jeden Fall eine gute Punktzahl. Ich denke, dass 7 Punkte hier nicht zu viel sind.

Lan (3/2014)