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Rezension zum Buch:
Der Gefangene des Himmels

Autor: Carlos Ruiz Zafon

Der Gefangene des Himmels
TitelDer Gefangene des Himmels 
Autor Carlos Ruiz Zafon
Seiten402 
VerlagFischer 
erschienen2013 
ISBN978-3-596-19585-5 
Bewertet mit 7 von 10 Punkten.
7 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Gerade schreibe ich diese Zeilen hier, da fällt mir auf, dass ich von den beiden Vorgängerromanen noch keine Kritik verfasst habe.
Ich hatte die Bücher gelesen und fand sie recht gut, daher wollte ich auch diesen Roman lesen, der sich um die kleine Buchhandlung in Barcelona dreht.

Über dieses Buch.

Wie bereits erwähnt, ist dies der dritte Roman, der sich mit der kleinen Buchhandlung Sempere im Barcelona der Nachkriegsjahre beschäftigt. Dieser Roman betrachtet die Jahre 1957-1960. In einzelnen Rückblenden werden Ereignisse aus den Jahren 1939-1941 geschildert. Daniel ist mittlerweile verheiratet und hat einen Sohn. Er arbeitet weiterhin in der Buchhandlung des Vaters, die mittlerweile Sempere und Sohn heißt. Im Wesentlichen geht es in diesem Buch um seinen Freund Fermin, für den eine Heirat ansteht. Allerdings hat Fermin Sorgen. Fermin ist nicht sein richtiger Name. Er hatte bei der Flucht aus dem Gefängnis einen neuen Namen angenommen. Nun zur Heirat ist er verständlicherweise nicht in der Lage, die korrekten Papiere beizubringen. Da eilt sein Freund Daniel zu Hife. Gemeinsam mit weiteren Freunden versucht Daniel, Fermin zu einer richtigen Identität zu verhelfen. Ob dies rechtzeitig bis zur Hochzeit gelingt?

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Buchkritik.

Der Roman setzt die Geschichte um Daniel fort. Auch in diesem Buch erfährt der Leser viel über die Zeit der Franco-Diktatur. Verdeutlicht wird das durch die Rückblenden, in denen Fermin Daniel seinen Lebensweg beichtet. Beide sitzen in einem Cafe und Fermin spricht über sich und seine Vergangenheit. So kann auch der Leser daran teilhaben. Das Auftauchen eines hinkenden Mannes bringt noch zusätzlich Spannung in die Geschichte. Auch diesem Roman habe ich recht zügig gelesen. Zafon schreibt in einem gefälligen Stil, der sich gut lesen lässt. Die Beschreibungen des Stadtlebens von Barcelona sind eingängig und informativ. Alles in Allem wieder ein lohnenswerter Roman, dem ich gerne 7 Punkte gebe.

Lan (6/2014)

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