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Rezension zum Buch:
Die Eifelgräfin

Autor: Petra Schier

Die Eifelgräfin
TitelDie Eifelgräfin 
Autor Petra Schier
Seiten560 
Verlagrororo 
erschienen2009 
ISBN978-3-499-24956-3 
Bewertet mit 5 von 10 Punkten.
5 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Das Buch habe mit einigen weiteren Büchern geschenkt bekommen. Da ich Autor und Buch noch nicht kannte, gab es ja einen Grund, das Buch zu Lesen.

Über dieses Buch.

Dieser historische Roman spielt um das Jahr 1348 in der Eifel. Drei Männer waren 1148 in Jerusalem bei den Kreuzzügen dabei und teilten ihre Beute. Dabei schlossen sie einen Pakt, mit dem sie sich zu gegenseitiger Hilfe verpflichteten. Um den Pakt zu besiegeln, bekam jeder einen Teil eines magischen Kruzifixes. Nun, rund zweihundert Jahre später beleuchtet der Roman die Geschichte der Nachfahren dieser Männer. Elisabeth von Kühnen ist eine dieser Nachfahren. Sie muss wegen einer drohende Fehde sicherheitshalber die elterliche Burg verlassen und kommt bei Freunden unter. Dort engagiert sie eine freie Bauerntochter als Zofe. Wie sich herausstellt, ist auch diese eine Nachfahrin einer der drei Männer. Beide haben jeweils einen Teil des Kruzifixes bei sich. Wenn die Teile zusammengefügt werden, scheint das Kruzifix vor Gefahren zu warnen. Die Beiden versuchen nun, den Dritten aus dem Bunde zu finden. In der Zwischenzeit passieren allerlei Dinge. Zudem bedroht noch die Pest die Bevölkerung in der Eifel. In all diesen Wirren versucht Elisabeths Onkel, die elterliche Burg einzunehmen und will Elisabeth mit seinem Sohn Albrecht vermählen. Kann dies noch rechtzeitig verhindert werden?

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Buchkritik.

Der Roman kommt nach eigener Aussage als historischer Roman daher. Im Anhang dazu klärt die Autorin den Leser auf, welche Figuren real waren, beziehungsweise welche Orte und Burgen damals existierten. Auch versucht sie, das Burgleben und die Lebensumstände des einfachen Volkes korrekt zu beschreiben. Herausgekommen ist ein interessanter Roman, der einen Einblick in die damalige Zeit gibt. Interessant auch deshalb, weil ich einige der Orte kenne. Allerdings habe ich das Ende, in dem Elisabeth "gerettet" wird, als etwas zu kurz empfunden. Hier ging mir alles etwas zu schnell, zumal der Roman bis dahin recht ausführlich und detailliert war. Daher gebe ich dem Buch 5 Punkte; Spannung war vorhanden, aber der Schluss war mir zu kurz.

Lan (8/2014)