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Rezension zum Buch:
Das Sternenglöckchen

Autor: Karel Szesny

Das Sternenglöckchen
TitelDas Sternenglöckchen 
Autor Karel Szesny
Seiten330 
VerlagAbentheuer Verlag 
erschienen2014 
ISBN978-3-940650-45-0 
Bewertet mit 8 von 10 Punkten.
8 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Diesem Buch ist ein Mailwechsel mit dem Verlag vorausgegangen. Ich hielt das Buch explizit für ein Kinderbuch, zu dem ich daher nicht besonders viel sagen kann und wollte. Dann bekam ich den Hinweis, der im Übrigen auch im Buch auf den ersten Seiten zu finden ist: "Eigentlich ist dies ein Buch für Kinder. Aber es ist auch ein Buch für diejenigen Erwachsenen, die nicht vergessen haben, dass sie selbst auch einmal Kinder waren. Diese Erwachsenen haben die ausdrückliche Erlaubnis des Autors, dieses Buch ebenfalls zu lesen." Dagegen kann man dann nicht mehr sehr viel einwenden.

Über dieses Buch.

Die Rahmenhandlung des Buches ist recht schnell erzählt. An einer einsamen Strasse hat ein Vertreter für Schiffsglocken eine Fahrzeugpanne. Er versucht zwar, seinen Wagen wieder flott zu bekommen, aber leider ist dies nicht von Erfolg gekrönt. So wird er immer nervöser, weil er erkennen muss, dass er seinen Kundentermin nicht mehr einhalten wird können. Da gesellt sich urplötzlich ein kleines Mädchen, Elisa, zu ihm und verwickelt ihn in ein Gespräch. Zunächst ist er recht ungehalten ob der Störung aber mit der Zeit führen die Beiden ein nettes Gespräch. Immer wieder erzählt Elisa von Ihren Erlebnissen, die sich schier unglaublich anhören. Sie erzählt in mehreren Kapiteln Ihre Suche nach der Blume des kleinen Prinzen. Auf der Suche, bei der sie ein Fuchs begleitet, lernt sie viele interessante Orte kennen.

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Buchkritik.

Zunächst einmal ein paar Worte zum Buch selbst. Es enthält viele liebevolle Zeichnungen des Autors, die das jeweilige Kapitel treffend charakterisieren. Hinzu kommt, das die Kapitel jeweils eine recht vorlesefreundliche Länge haben. Zusammen mit den Zeichnungen kann man so jeweils ein Kapitel seinen Kindern vorlesen. Dabei liegt in den einzelnen Kapiteln so viel Hintersinn, dass man reichlich Ansatzpunkte für ein Gespräch mit seinen Kindern bekommt. Das Buch stellt inhaltlich einen Bezug zum Buch "der kleine Prinz" von Antoine De Saint Exupery her. Dazu passt es auch, das Karel Szesny das Buch dem Autor widmet. Wie tief hier Bezug genommen wird, kann ich leider nicht sagen, da ich das angesprochene Buch nicht kenne.
Alles in Allem ist das Ergebnis jedoch gut gelungen. Obwohl es als Kinderbuch konzipiert ist, habe ich es in keinster Weise langweilig oder langatmig gefunden. Nun komme ich jedoch an den Punkt, an dem ich dieses Buch bewerten soll. Da wird es schon schwierig, da ich meine selbst erstellte Messlatte hier nicht anwenden kann. Ich versuche es daher einmal so:
Das Buch ist interessant geschrieben und bietet mannigfaltige Denkanstösse. Sprachlich ist es eher einfach gehalten, was mir aber nicht nachteilig aufgefallen ist. Und als Bonbon gibt es auf Wunsch dazu ein passendes Lesezeichen, das mit zur Geschichte gehört und diese abrundet. Daher gebe ich dem Buch 8 Punkte.

Lan (12/2014)