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Rezension zum Buch:
Schattennacht

Autor: Dean Koontz

Schattennacht
TitelSchattennacht 
Autor Dean Koontz
Seiten400 
VerlagHeyne 
erschienen2008 
ISBN978-3-453-43309-0 
Bewertet mit 8 von 10 Punkten.
8 Rezensionsspunkte

Weshalb dieses Buch?

Vom Autor hatte ich bisher gedacht, er würde nur gesellschaftskritische, zeitgenössische und sperrige Texte verfassen. Daher war ich doch ein enig erstaunt, von diesem Autor ein Buch geschenkt zu bekommen. Aber da ich offen für alle Autoren bin, habe ich natürlich sofort mit der Lektüre begonnen.Und um es vorweg zu nehmen, ich habe mich geirrt, das war mitnichten ein sperriger Text.

Über dieses Buch.

Ein junger Grillkoch mit einer seltenen Gabe hat sich infolge eines persönlichen Schicksalsschlags in ein Kloster zurückgezogen um mit sich und der Welt wieder ins Reine zu kommen.  Die seltene Gabe des Odd Thomas besteht darin, dass er die Geister von Toten sehen kann. Er kann die Toten zwar nicht hören, versucht aber dennoch, den Toten bei ihrem Weg auf die anderen Seite zu helfen. Neben den Toten kann er auch Dämonen und andere Wesen sehen, die sich versammeln, wenn eine Tragödie naht. Diese anderen Wesen, als Vorboten einer Tragödie nennt er Bodachs. Und wo diese in vermehrter Anzahl erscheinen, ist ein Unglück nicht mehr weit. 

Als von diesen Bodachs jede Menge im Kloster erscheinen, befürchtet Odd Thomas das Schlimmste und versucht nun, die nahende Katastrophe zu verhindern. Bei seinen Bemühungen wird er von einem merkwürdig stillen Russen unterstützt, den Thomas allerdings auf seiner Liste der Verdächtigen hat, etwas mit den bevorstehenden Ereignissen zu tun zu haben. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt...

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Buchkritik.

Sofort ab der ersten Seite beginnt das Buch, einen in seinen Bann zu ziehen. Immer wieder blättert man eine Seite weiter und fragt sich, wie geht es weiter? Koontz bedient sich einer angenehm klaren Sprache mit einem Hauch von Ironie und Wortwitz. So wirken die beschriebenen Personen allesamt leicht überzeichnet. Das macht den ganzen Roman humorvoll, obwohl es sich um einen Thriller handelt. Auf der anderen Seite macht das die handelnden Personen sympatisch und markant. Daher folgt man den Ereignissen gerne und bevor man so richtig in die Materie eingetaucht ist, ist das Buch auch schon wieder zu Ende.

Was bleibt, ist aber die Spannung, welche Katastrophe bevorsteht und wie und ob Odd Thomas diese vermeiden kann.
Folglich ist es auch nicht mehr als gerecht, dem Buch eine Menge Punkte zu geben. Ich habe mich bei diesem Buch für 8 Punkte entschieden und bin gespannt auf die weiteren Romane des Autors.

Lan (5/2010)

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